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Energiekonzern EWE will bis 2035 klimaneutral sein

Der Oldenburger Konzern setzt zukünftig auf erneuerbare und klimafreundliche Energien. Insgesamt will der Konzern 7 Milliarden Euro investieren.

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Das Logo des Energieversorgers EWE. Foto: dpa/Dittrich

Das Logo des Energieversorgers EWE. Foto: dpa/Dittrich

Der Energie- und Telekommunikationskonzern EWE aus Oldenburg will seine CO2-Emissionen in den kommenden Jahren stark reduzieren. "Bis 2035 wird EWE klimaneutral sein", sagte der EWE-Vorstandsvorsitzende Stefan Dohler am Montag. "Wir setzen zukünftig auf erneuerbare und klimafreundliche Energien. Aus der Kohleverstromung in Bremen steigen wir bald aus." EWE werde eine wachsende Zahl von umweltfreundlichen Produkten anbieten.

Das Unternehmen will die Treibhausgas-Emissionen soweit wie möglich senken und nur in Ausnahmefällen kompensieren. Kompensation bedeutet in der Regel, dass für umweltschädliche CO2-Emissionen Geld an klimafreundliche Projekte bezahlt wird, mit denen an anderer Stelle Treibhausgase reduziert werden. Insgesamt will der Konzern 7 Milliarden Euro investieren - in den Ausbau der Energienetze, den Ausbau erneuerbarer Energien wie Onshore-Windenergie und Wasserstofflösungen für die Industrie. Zudem soll es mehr energieeffiziente Dienstleistungen und Produkte sowie nachhaltige Mobilitätslösungen geben.

Als Grundlage für eine umfassende Klimaneutralität ganzer Regionen sieht EWE die Digitalisierung, in die der Konzern über das Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser Nordwest eine Milliarde Euro investieren will. "Es ist jetzt unsere Aufgabe, die Digitalisierung voranzutreiben und die klimaneutrale Energiewende anzugehen", so Stefan Dohler. "Wir stellen uns als Unternehmen neu auf, haben ein konkretes Ziel und denken Klimaschutz und Klimaneutralität bei allen Entscheidungen konsequent mit."

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