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Elektrotechnik Germann & Bruchmann: Neubau soll Meilenstein in der Unternehmensgeschichte sein

Die Firma zieht 2024 mit ihrem Firmensitz an die Umgehungsstraße in Dinklage. Dabei setzten die beiden Geschäftsführer besonders auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

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Kurze Wege: Elektrotechnik German und Bruchmann baut Bürogebäude und Halle am Bahler Kreisel. Visualisierung: MB Architektur

Kurze Wege: Elektrotechnik German und Bruchmann baut Bürogebäude und Halle am Bahler Kreisel. Visualisierung: MB Architektur

"Vor 12 Jahren waren wir 9 Leute, heute sind es 25." Mit diesen Worten beschreibt Geschäftsführer Denis Germann die Entwicklung der Elektrotechnik Germann & Bruchmann GmbH. Und diese Entwicklung machte den aktuellen Firmensitz zu klein, sodass in absehbarer Zeit ein neues Domizil direkt am Bahler Kreisel errichtet wird. Ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.

„Wir wollten schon länger etwas Eigenes haben, schließlich sind wir als Pächter an unserem aktuellen Standort“, erklärt Geschäftsführer Marc Bruchmann. „Wir tragen mit dem Neubau unserem Wachstum Rechnung, werden moderner, haben mehr Platz, eine bessere Außendarstellung, bessere sanitäre Anlagen und erhoffen uns Vorteile bei der Mitarbeitergewinnung“, ergänzt Denis Germann.

Bereits 2017 stellte Germann & Bruchmann eine Anfrage nach einer Gewerbefläche bei der Stadt Dinklage. Nachdem die Stadt zunächst keine Fläche zur Verfügung stellen konnte, ergab sich für Germann & Bruchmann die Gelegenheit, im Zuge der Entwicklung des Gewerbegebietes Bahlen-Süd aus privater Hand ein Grundstück zu kaufen, das direkt an die Fläche grenzt, auf der die Produktionsstätte von Holzbau Brockhaus errichtet wird.

Fertigstellung und Umzug sind für 2024 vorgesehen

So wurde Anfang des Jahres der Kaufvertrag unterschrieben. Es folgten Bauleitplanungen und die Planung des Gebäudes durch MB Architektur. Aktuell laufen die Ausschreibungen für Hallenbau und Erdarbeiten, gegen Ende des Jahres sollen die auf dem Grundstück noch vorhandenen Gebäude abgebrochen und das Gelände abgeschoben werden. Der Bau soll dann 2023 erfolgen, Fertigstellung und Umzug sind für 2024 vorgesehen.

Große Vorfreude auf den Neubau: Die Geschäftsführer Denis Germann (links) und Marc Bruchmann. Foto: KlökerGroße Vorfreude auf den Neubau: Die Geschäftsführer Denis Germann (links) und Marc Bruchmann. Foto: Klöker

Das Grundstück hat eine Fläche von 5500 Quadratmetern, errichtet werden eine Halle, die als Lager und Werkstatt genutzt wird, sowie ein modernes, offenes Bürogebäude inklusive Arbeitsvorbereitung, Zeichenbüro, Buchhaltung, Aufenthaltsraum, Besprechungsraum und Sozialräumen.

Auf Energieeffizienz wurde besonderen Wert gelegt

Mit dem Neubau möchte das Unternehmen sich auch inhaltlich in gewissem Maße neu ausrichten. „Der Bereich regenerative Energie soll noch stärker in den Fokus kommen. Wir sind in dem Bereich schon tätig, wollen es aber noch intensivieren. Dabei geht es darum, große Energiemengen zu speichern und lange nutzbar zu machen“, erklärt Marc Bruchmann.

Das zweigeschossige Bürogebäude ist 17 x 18 Meter groß, die Halle 20 x 40 Meter. „Wir werden künftig kurze Wege und alles kompakt haben. Die Koordination der Anlieferung wird sich verbessern, ebenso wie die Arbeitsabläufe im Allgemeinen“, sagt Geschäftsführer Denis Germann. Der Neubau wird nach KfW-40-Standard errichtet, sodass es eine staatliche Förderung gibt. Auf Energieeffizienz wurde besonderen Wert gelegt. Durch Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Speicher, Wasserstoff- und Brennstoffzelle soll das neue Gebäude weitestgehend energieautark sein.

Die Vorfreude auf das neue Domizil ist groß

Das neue Gebäude wird direkt am Bahler Kreisel an der Ecke Bahler Straße/Dinklager Ring errichtet. Die Zufahrt erfolgt über die Bahler Straße, gegenüber der Hansestraße. „Die Lage ist gut und verkehrsgünstig, wir haben eine schöne Sichtbarkeit“, sagt Bruchmann.

Auch von den aktuellen Preisentwicklungen lässt sich das Unternehmen nicht vom Weg abbringen. Die Vorfreude auf das neue Domizil ist groß: „Je schneller der Umzug erfolgt, desto besser“, sagt Germann mit einem Augenzwinkern. „Beim Neubau sollen natürlich möglichst viele heimische Firmen zum Zuge kommen“, erläutert Marc Bruchmann.

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