Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Elektrifizierung von Bahnstrecken nicht vernachlässigen

Kürzlich ist ein Wasserstoffzug quer durch Deutschland gefahren. Der Fahrgastverband Pro Bahn warnt nun davor, die Elektrifizierung der Bahnstrecken nicht zu vernachlässigen.

Artikel teilen:
Keine Alternative: Wasserstoff ist nicht sinnvoll für den Zugverkehr. Foto: dpa/Arnold

Keine Alternative: Wasserstoff ist nicht sinnvoll für den Zugverkehr. Foto: dpa/Arnold

Nach der Rekordfahrt eines Wasserstoffzugs quer durch Deutschland warnt der Fahrgastverband Pro Bahn davor, die Elektrifizierung von Bahnstrecken zu vernachlässigen. Wasserstoff sei im Zugverkehr kein Allheilmittel, teilte der Landesverband Niedersachsen/Bremen am Freitag mit. "Als Fahrgastvertreter sehen wir Wasserstoff im Zugverkehr wegen seiner offenkundigen und grundsätzlichen Mängel nur als Lösung für Strecken mit rein lokaler Bedeutung und geringer Nachfrage, die zudem auf lange Sicht keine Elektrifizierungsperspektive haben", teilte Pro Bahn mit.

Für einen Wasserstoffzug werde etwa viermal so viel Energie benötigt wie für einen elektrisch betriebenen. Der von Alstom entwickelte und mit Wasserstoff angetriebene Coradia iLint hatte vor einer Woche 1175 Kilometer zurückgelegt. Normalerweise fährt der Zug auf der 126 Kilometer langen Strecke zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude - und ersetzt dort 15 Diesel-Züge.

So verpassen sie nichts mehr. Mit unseren kostenlosen Newslettern informieren wir Sie über das Wichtigste aus dem Oldenburger Münsterland. Jetzt einfach für einen Newsletter anmelden!

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Elektrifizierung von Bahnstrecken nicht vernachlässigen - OM online