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Einzelhandel kritisiert neue Beschränkung

Weniger Kunden im Laden, dafür mehr Personal davor: Der Chef des Handeslverbandes kritisiert die neuen Corona-Auflagen und versteht sie auch nicht. Denn: "Grabbeltisch-Situationen" gebe es eh nicht.

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Symbolfoto: dpa

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Die verschärften Einschränkungen treffen den ohnehin von der Corona-Pandemie gebeutelten Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen. «Diese Zugangsbeschränkung ist wahrlich nicht das, was wir uns wünschen», sagte Mark Alexander Krack, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen, am Dienstag. Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfen seit Dienstag weniger Kunden einlassen. Dazu zählten bereits kleinere Discounter und Bekleidungsgeschäfte, sagte Krack.

«Grabbeltisch-Situationen» gebe es coronabedingt ohnehin schon lange nicht mehr. Gerade in größeren Geschäften auf mehreren Etagen könnten sich die Kunden verteilen. «Wir haben diese Einschränkung nicht verstanden.» Sie erfordere jetzt mehr Personal, das zum Beispiel die Maskenpflicht auf den Parkplätzen kontrolliere.

Die Innenstädte hätten Ende November etwa 35 bis 50 Prozent weniger Menschen angezogen als im gleichen Zeitraum 2019, sagte Krack. Ob sich wegen der Verschärfung längere Schlangen vor den Geschäften bilden, konnte er noch nicht sagen. Der Verbandschef empfiehlt, die Weihnachtseinkäufe sowie Lebensmitteleinkäufe im Supermarkt möglichst nicht auf das Wochenende zu legen.

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