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Edeka-Center setzt auf "Easy Shopper" und regionale Produkte

Fünf Wochen dauerten die Umbau-Arbeiten im E-Center an der Keetstraße. Der Markt sei nun für die Zukunft aufgestellt, sagt Inhaber Carsten Leipold. Am Donnerstag ist er wieder geöffnet.

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Bereitet die Obst- und Gemüseabteilung vor: Inhaber Carsten Leipold. Foto: Bernhardt

Bereitet die Obst- und Gemüseabteilung vor: Inhaber Carsten Leipold. Foto: Bernhardt

Ein großer Tag für Carsten Leipold: Nach knapp fünf Wochen Umbau-Arbeiten öffnet am Donnerstag (9. Dezember) wieder sein Edeka-Center an der Keetstraße in Lohne. Der Markt wurde vollständig modernisiert und bietet den Kunden nun ein völlig neues Einkaufserlebnis, betont Leipold, der seit 2012 selbstständiger Edeka-Kaufmann und Inhaber des Centers in Lohne ist. Mit der Modernisierung wollte Leipold besonders eines: den Markt für die Zukunft aufstellen. Dabei setzt er auf moderne Technik, mehr Vielfalt im Sortiment und Regionalität. 

Die moderne Technik soll den Energieverbrauch senken und somit den ökologischen Fußabdruck verbessern. Dafür wird der Markt mit energiesparenden LED-Systemen beleuchtet. Auch die Kühlmöbel arbeiten ab sofort mit natürlichen Kältemitteln. Ein ganz besonderes Highlight sei aber der sogenannte "Easy-Shopper". Der Einkaufswagen mit Display und Scan-Vorrichtung solle das Einkaufen viel einfacher gestalten. Dabei soll der Kunde seine Einkaufstaschen auf den Wagen legen. Die Produkte scannt er ab und packt sie in die Tüte. Bezahlt werden soll dann an der speziellen "Easy-Shopper-Kasse" oder per App. Der Vorteil: Der Einkauf muss nicht mehr auf das Kassenband gelegt werden und kann in den Einkaufstaschen bleiben. "Der Easy-Shopper ist der Einkaufswagen der Zukunft. Er wird es viel einfacher für die Kunden machen und lästige Wartezeiten an der Kasse verringern", betont Leipold.

Regionalität steht im Fokus

Auf der 3600 Quadratmeter großen Fläche soll es nun auch mehr Vielfalt im Sortiment geben. Der Trend hin zu Bio-Produkten sowie vegetarischen und veganen Lebensmitteln werde auch hier vor Ort stark wahrgenommen. Deshalb wurde das Sortiment laut Inhaber fast um das Vierfache erweitert. Auch To-Go-Ware erfreue sich immer größerer Beliebtheit. Deshalb wurde auch hier die Verkaufsfläche erweitert. Hinzu kommt eine Salatbar, bei der sich die Kunden ihre Salate selber frisch zusammenstellen können. An den Bedientheken für Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und Backwaren soll es nun auch immer mehr "Selbstgemachtes" wie Anti-Pasti und Käsechips geben.

Der Einkaufswagen der Zukunft: Der Easy-Shopper zum selbst scannen.
Foto: Bernhardt
Frische Vielfalt: Die Auswahl an der Salatbar. 
Foto: Bernhardt
Moderne Atmosphäre: Die Vinothek. 
Foto: Bernhardt
Der letzte Feinschliff: Arbeiten an der Fassade.
Foto: Bernhardt

Im Fokus stehe auch die Regionalität der Produkte. Darauf legt Leipold besonders großen Wert. "Wir arbeiten bewusst mit vielen regionalen Lieferanten zusammen, um die Wirtschaftskraft vor Ort zu stärken", erklärt er. Zum Angebot der rund 40 regionalen Lieferanten gehören unter anderem Produkte von der Fleischerei Burgwald aus Dinklage, Blömer Erdbeeren aus Essen, Fröhle Feinkost aus Lohne, Kartoffeln aus Vechta sowie Meistermann Spirituosen aus Bakum. Diese regionalen Produkte seien durch die Kennzeichnung "Edeka Heimatliebe" zu erkennen. 

Corona verzögerte den Umbau

Über die Kosten der Modernisierungsmaßnahme möchte Leipold keine Auskunft geben. Nur so viel: Die Summe liegt in einem 7-stelligen Bereich. 

Aufgrund der Corona-Pandemie werde es auch keine Aktionen oder Feierlichkeiten zur Eröffnung geben. "Es wäre natürlich sehr schön gewesen, den ersten Kunden zu begrüßen und einen Gutschein oder Ähnliches zu überreichen, aber die aktuelle Lage lässt es einfach nicht zu ", so Leipold. Trotzdem sei er froh, seinen neuen Markt – mit etwas Verspätung – nun endlich den Kunden präsentieren zu dürfen. Denn eigentlich war der Umbau im Spätsommer geplant. Doch auch hier machte Corona den Bestrebungen einen Strich durch die Rechnung. "Die weltweiten Lieferengpässe haben sich natürlich auch hier bemerkbar gemacht. Viele Kühlgeräte kamen mit deutlicher Verzögerung", erklärt Leipold. Nun sei aber alles für die ersten Kunden vorbereitet. "Ich freue mich sehr und hoffe, dass unsere Kunden begeistert sein werden von der modernen Atmosphäre, die der neue Markt bietet", so der Edeka-Kaufmann. 

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