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E-Ladesäulen stehen jetzt auch vor Schulen

Der Kreis Cloppenburg erweitert das Netz: Künftig gibt es für Autofahrer auch eine Lademöglichkeit an der Thülsfelder Talsperre. Gerade für Touristen und Durchreisende seien viele Ladepunkten wichtig.

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Stecker rein und warten: Landrat Johann Wimberg probiert eine der neuen Ladesäulen aus. Diese hier steht an der BBS am Museumsdorf. Foto: Landkreis Cloppenburg/Rühl

Stecker rein und warten: Landrat Johann Wimberg probiert eine der neuen Ladesäulen aus. Diese hier steht an der BBS am Museumsdorf. Foto: Landkreis Cloppenburg/Rühl

Mit einem breiten Angebot an E-Ladesäulen möchte der Landkreis Cloppenburg nach eigenen Angaben mit dem Unternehmen „EWE Go“ als Partner die Attraktivität der E-Mobilität weiter steigern. „Da, wo der Landkreis selbst Grundstücke besitzt, ist es unkompliziert, als Bauherr für mehr Ladepunkte zu sorgen“, betont Landrat Johann Wimberg. Und jedes Ziel einer Anfahrt, an der das Auto wieder aufgeladen werden kann, biete einen Anreiz zum Umstieg auf ein E-Auto. „Wir wissen nicht erst seit der aktuellen Ukraine-Krise, dass ein Umstieg vom Verbrenner- zum E-Auto Sinn ergibt. Der Landkreis möchte auf diesem Gebiet Vorreiter sein und der Entwicklung stets einen Schritt voraus sein“, sagt Wimberg laut Mitteilung.

Dienstfahrten mit dem E-Auto seien für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung seit Jahren Alltag. Dass das Auto sich quasi selbst betankt, während es nicht genutzt wird, spare im Dienst wertvolle Zeit.

Daher stehen nun neben bestehenden Ladesäulen, wie es sie bereits seit Langem etwa am Kreishaus in Cloppenburg gibt, auch neue Ladepunkte am Albertus-Magnus-Gymnasium in Friesoythe, am Laurentius-Siemer-Gymnasium in Ramsloh, an der BBS am Museumsdorf und der BBS Technik in Cloppenburg sowie der BBS Friesoythe. „Dabei handelt es sich vorwiegend um Orte, die täglich für den Beruf oder für den Schulweg angesteuert werden. Dazu haben wir Ladepunkte an der Jugendherberge Thülsfelder Talsperre geschaffen – an einem für Touristen relevanten Standort“, so Wimberg. Gerade für Touristen und Durchreisende sei ein breites Netz an Ladepunkten wichtig, damit ihr Auto nahe am Übernachtungsort aufgeladen werden kann.

„Mit unserem Förderprogramm für öffentliche und halböffentliche Ladesäulen bieten wir einen Anreiz für andere, es uns gleichzutun und ebenfalls Ladepunkte zu schaffen“, betont der Landrat. Die Nachfrage steige aktuell an. Gefördert werden die Ladesäulen mit bis zu 50 Prozent der förderfähigen Gesamtsumme. Dabei ist der Maximalbetrag bei Ladestationen bis 22 kW auf 2500 Euro, bei über 22 kW auf 5000 Euro gedeckelt.

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