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Doppelte Ernte

Thema: Photovoltaik auf Dächern – Warum Bauern Solarunternehmer werden sollten? Weil es ökonomisch und ökologisch Sinn macht!

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Im Vergleich zum Nachbarland Frankreich geht Deutschland den Weg zur klimaneutralen Energieversorgung deutlich konsequenter. Es mag einfacher sein, sechs neue Atomkraftwerke auf den Weg zu bringen, anstatt für eine dezentrale Energieversorgung zu kämpfen, die an vielen Orten Widerstand gegen Windräder und Solarparks auslösen kann. Doch nachhaltig ist das, was Präsident Macron da plant, ganz sicher nicht. Weder ökonomisch noch ökologisch.

Allerdings: Deutschland wird viele gute Ideen benötigen, um von Atomkraft, russischem Gas und Braunkohle wegzukommen. Windräder, deren Bau zum Beispiel Bayern massiv torpediert, werden nicht reichen. Insofern ist Solarstrom vom Acker eine gute Alternative mit Potenzial.

Bauern sollten auch Solarunternehmer werden

Wirtschaftsminister Habeck spricht vorsichtig von 200 Gigawatt. Das Fraunhofer-Institut geht von der zehnfachen Menge aus und sieht solche Anlagen heute schon als wettbewerbsfähig an. Aber die Rahmenbedingungen fehlen noch, wie so oft in Deutschland.

Sind die erst einmal geschaffen, geht es darum, Landwirte zu überzeugen. Es gibt gute Argumente für Solarstrom vom Acker. Die Anlagen sind hoch genug, dass Erntegeräte nicht behindert werden. Der Schattenwurf dürfte den meisten Pflanzen bei den immer länger werdenden Dürreperioden zupass kommen.

Viele Landwirte erzeugen bereits jetzt Strom über Biogasanlagen, deren Effizienzgrad deutlich geringer ist als der von Solaranlagen. Darum sollten Bauern auch Solarunternehmer werden oder – besonders akzeptanzfördernd – sich mit Bürgern aus ihrem Ort zusammentun. Packen wir es an!

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