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Discobranche fordert mehr staatliche Hilfen

Betreiber von Clubs und Discotheken haben bei einem Branchentreffen in Osnabrück  fordern weitere finanzielle Unterstützung vom Staat und einen Fahrplan, um die Betriebe wieder hochzufahren.

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Symbolfoto: dpa

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Angesichts wieder steigender Corona-Infektionen und damit verbundener Einschränkungen fordern Discothekenbetreiber mehr staatliche Unterstützung. «Für unsere existenziell betroffenen Unternehmen reichen die derzeitigen staatlichen Hilfen bei Weitem nicht aus», sagte der neu gewählte Präsident des Bundesverbandes deutscher Discotheken und Tanzbetriebe (BDT), Knut Walsleben, am Mittwoch bei einem Branchentreffen in Osnabrück. Clubbetreibern und Discothekenunternehmern gehe die Luft aus.

Die Verlängerung der Überbrückungshilfen sei zwar zu begrüßen, aber es müsse nachgebessert werden. Unter anderem fordert der Verband vom Staat, Fixkosten der Betriebe zu 100 Prozent zu übernehmen. Auch die Mehrwertsteuersenkung sollte unter Einbeziehung der Getränke und des Eintritts entfristet werden.

Die Club- und Discothekenbetreiber forderten auch einen klaren Fahrplan zum Wiederanfahren des Betriebes. Discotheken seien die Lösung, nicht das Problem, sagte Walsleben: «Wir haben große Räume, hochmoderne Lüftungsanlagen und effektive Hygiene- und Nachverfolgungskonzepte.» Es sei besser, bei «Profi-Gastgebern» zu feiern, die umfassende Schutzmaßnahmen böten bis hin zu praktikablen und bezahlbaren Schnelltests, als mit illegalen und unkontrollierten Partys in schlecht belüfteten Privaträumen zu leben.

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