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Der OOWV zieht im Sommer nach Thülsfelde

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband OOWV lässt seine neue Betriebsstelle an der Dwergter Straße in Thülsfelde bauen. Zurzeit läuft der Innenausbau.

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Die Betriebsstelle ist Anlaufstelle für die Kunden in der Region. Im Eingang entsteht ein angenehmer Empfangsbereich. Foto: Poppen

Die Betriebsstelle ist Anlaufstelle für die Kunden in der Region. Im Eingang entsteht ein angenehmer Empfangsbereich. Foto: Poppen

Die neue Betriebsstelle des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) an der Dwergter Straße in Thülsfelde wird derzeit von innen schick gemacht. Anschließend sind die Außenanlagen an der Reihe. Im Laufe des Sommers wollen die Betriebsstellenleiter Gerhard Averbeck und Alfred Bregen mit ihren 16 Mitarbeitern und einem Auszubildenden in die modernen Räume umziehen und das benachbarte Altgebäude aufgeben.

"Die Betriebsstelle ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Kundinnen und Kunden", sagt Stefan Krauß, Regionalleiter des OOWV im Landkreis Cloppenburg. Parkflächen, auch mit E-Ladestationen für Besucher-PKW, stehen deshalb vor dem Gebäude zur Verfügung, drinnen wird im Eingang ein angenehmer Empfangsbereich geschaffen. Im Vorraum wird auch ein Trinkwasserspender aufgestellt.

Für die Mitarbeitenden gibt es mehrere Büros, Sozial- und Umkleideräume sowie einen Bereich für Besprechungen. Von Thülsfelde aus betreut das Team 2.600 Kilometer Trinkwasserleitungen, hinzu kommen 530 Kilometer Abwasserleitungen sowie außerdem etwa 68.000 Hausanschlüsse, die in der Zuständigkeit des OOWV liegen: 49.000 im Trinkwasserbereich und 19.000 im Abwasserbereich. "Gibt es an einer Stelle auch nur das geringste Problem, rücken die Kollegen aus und beheben den Schaden", sagt Stefan Krauß: "Zu jeder Tages- und Nachtzeit."

Benachbartes Altgebäude soll abgerissen werden

Das neue Gebäude wird etwa 580 Quadratmeter groß sein. Hinzu kommt eine rund 400 Quadratmeter große Halle, in der sowohl das Lager als auch die Werkstatt untergebracht sind. Außerdem werden darin künftig die Fahrzeuge dieser Betriebsstelle abgestellt. Das Altgebäude wird abgerissen.

Die beiden Leiter, Gerhard Averbeck und Alfred Bregen, freuen sich, hier den Abschluss ihrer beruflichen Laufbahn zu finden. Sie lernen nun die 3. Betriebsstelle kennen. "Die erste war lediglich ein Provisorium beim damaligen Hilfswasserwerk", blickt Averbeck zurück. 1980 sei dann das neue Wasserwerk entstanden und die heutige Betriebsstelle, die immerhin seit 40 Jahren genutzt wird. "Sie ist insbesondere kapazitätsbedingt an ihre Grenzen gekommen", ergänzt Alfred Bregen: "Wir mussten hier Behelfslösungen mit einem Container schaffen." Gerhard Averbeck bilanziert: "Wir haben gemeinsam im alten Gebäude die verantwortungsvolle Aufgabe in der Daseinsvorsorge in den letzten mehr als 40 Jahren erfolgreich wahrgenommen. Das neue Gebäude, aber vor allem diese verantwortungsvolle Aufgabe, übergeben wir in einiger Zeit an unsere Nachfolger."

Dachflächen sollten begrünt und für Photovolktaik genutzt werden

Seit einer Umstrukturierung der Zuständigkeiten der OOWV-Betriebsstellen im Jahr 2018 wuchs der Verantwortungsbereich der Betriebsstelle in Thülsfelde um die Kommunen Emstek, Cappeln, Essen und Barßel. Infolgedessen wurden 6 neue Mitarbeiter eingestellt sowie die Betriebsstelle in die Verantwortungsbereiche "Nord" und "Süd" mit jeweils einem Leiter aufgeteilt. Beide Betriebsstellen sind künftig gemeinsam im neuen Gebäude untergebracht.

Energetisch wird das neue Gebäude auf dem aktuellen Stand sein: Die Dachflächen werden für Begrünung und Photovoltaik genutzt.

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