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Der deutsche Gasspeicherstand steigt wieder

Wegen der Kältewelle Mitte des Monats wurde in Deutschland mehr geheizt. Jetzt ist es vergleichsweise mild, und es kann wieder Gas eingespeichert werden.

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Messinsturmente zeigen den Leitungsdruck von Rohrleitungen eines Gaspeichers an. Foto: Axel Heimken / dpa

Messinsturmente zeigen den Leitungsdruck von Rohrleitungen eines Gaspeichers an. Foto: Axel Heimken / dpa

Dank des vergleichsweise milden Wetters in Deutschland wird wieder Erdgas eingespeichert. Der Füllstand in allen Speichern betrug an Heiligabend 87,84 Prozent der maximalen Menge, wie am Montag aus Daten des europäischen Speicherverbandes GIE hervorging. Es war demnach ein Plus von 0,37 Punkten und der vierte Anstieg in Folge.

Mitte Dezember herrschte Dauerfrost in weiten Teilen des Landes. Das hatte einen direkten Einfluss auf die Speicherstände: So sank der Füllstand den Daten zufolge zwischen dem 12. und 15. Dezember um jeweils mehr als einen Prozentpunkt. Anfang des Monats waren die Speicher noch zu fast 98 Prozent gefüllt. Eine weitere Kältewelle ist vorerst nicht in Sicht.

Seit dem Lieferstopp durch Russland versucht Deutschland, das Gas von dort durch Gas aus anderen Quellen zu ersetzen. Helfen sollen etwa neue Terminals für die Einfuhr verflüssigten Erdgases. Dennoch rufen Regierung und Bundesnetzagentur Verbraucher und Wirtschaft immer wieder auf, sparsam mit Gas umzugehen, damit es nicht rationiert werden muss.

Den Speichern kommt vor allem im Winter eine wichtige Rolle zu: Sie werden vor der Heizsaison gefüllt. Bis zum Frühling nimmt dann der Füllstand ab.

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