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Cloppenburger sorgt für hohen Puls bei Autofans

Mit RAM, Dogde und X-Bus holt Dirk Riemann drei ungewöhnliche Marken in die Kreisstadt

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Schwergewicht im Verkauf: Dirk Riemann mit dem RAM TRX, den er am Dienstag in Cloppenburg präsentierte. Fotos: Bernd Götting

Schwergewicht im Verkauf: Dirk Riemann mit dem RAM TRX, den er am Dienstag in Cloppenburg präsentierte. Fotos: Bernd Götting

Er ist nicht nur Händler, sondern Autofan durch und durch. Der 48-jährige Dirk Riemann hat schon als Kind im elterlichen Betrieb in Cappeln „Benzin geschnuppert“ und sein berufliches Leben den Kraftfahrzeugen und der Mobilität gewidmet. Dirk Riemann verkauft bereits seit 1999 Pkw der Marke Volvo in Cloppenburg. Dieses Geschäft hatte er von seinen Eltern aus Cappeln übernommen. 2006 kam dann die Marke Kia hinzu. Beide Label sind mit den Jahren immer stärker geworden und lassen das Autohaus Riemann in den Rankings der Zulassungszahlen dem Vernehmen nach gut aussehen. Nun sorgte er mit einem Paukenschlag auf der Cloppenburger Automeile für Aufsehen. Er präsentierte drei neue Automarken und eröffnete zugleich ein Outlet für junge, gebrauchte Fahrzeuge. Beflügelt wurden die Entscheidungen des umsatzstarken Autohändlers durch die Möglichkeit, Gebäude und Betriebsgelände des Sanitärgroßhandels Elmer zu übernehmen. Dieser hatte nach mehreren Jahren Tätigkeit den Betrieb vor Ort eingestellt. 

"Die Sportwagen der Marke Dodge werden zu einem späteren Zeitpunkt auch in das Portfolio aufgenommen“Dirk Riemann, Autohändler

Mit den Marken Dogde, RAM und X-Bus kommt eine scheinbar bunte Mischung in das etablierte Autohaus, tatsächlich werde aber sein Sortiment zu mehreren Seiten hin abgerundet, betont Riemann. Mit den schweren amerikanischen Pick-Ups der mittlerweile eigenständigen Marke RAM betritt Riemann ein durchaus heikles Gebiet: So ist beispielsweise der in Cloppenburg vorgestellte RAM TRX, auch T-Rex genannt, ein Fahrzeug, das gar nicht mehr in die Zeit von grünen Wahlkampfdiskussionen, Nachhaltigkeit und E-Mobilität passt. Mit 702 PS, 2,9 Tonnen Gewicht und über 20 Litern Durchschnittsverbrauch ist das Fahrzeug tatsächlich ein Dinosaurier – und zugleich ein faszinierendes Stück Technik mit allen erdenklichen Finessen. „So etwas wird ja auch nicht jeden Tag verkauft. Aber so lange es Kunden gibt, hat der TRX seine Berechtigung am Markt“, stellt der Cloppenburger Autohändler klar.

Das neue Outlet im früheren Sanitärgroßhandel Elmer.Das neue Outlet im früheren Sanitärgroßhandel Elmer.

Wesentlich moderater erscheinen dagegen die kleineren Pick-Ups von RAM, die aufgrund von Zuladung und Motorstärke vielen Gewerbetreibenden, Pferdefreunden und Wohnwagenbesitzern als Zugmaschine dienen könnten. Doch damit nicht genug: „Die durch hohe Motorleistungen bekannten Sportwagen der Marke Dodge werden zu einem späteren Zeitpunkt auch in das Portfolio aufgenommen“, kündigt Riemann schon jetzt an. Zugleich möchte der Händler oft geäußerte Bedenken zerstreuen: „Die Motoren gibt es auch mit umweltfreundlichem Gasantrieb, und in Schweden laufen bereits die ersten Wagen mit Bio-Ethanol.“ Zudem würden die Fahrzeuge vom offiziellen Importeur namens AEC bezogen und dadurch mit umfangreichen Garantien versehen. Sichtbar werden die Amerikaner in Kürze an der Emsteker Straße sowie im Showroom des neuen Outlets. 

Deutsche Marke X-Bus ist ein modularer Alleskönner der E-Mobilität

Ganz futuristisch wird es bei der deutschen Marke X-Bus. Optisch ähneln die ersten Fahrzeuge einem VW-Bus der ersten Generation, mit der Anmutung eines Lego-Autos. Während Verkauf und Service bereits trainiert werden, treffen die Autos erstmals im Jahr 2022 in Cloppenburg ein. Technologisch sei das Fahrzeug ein modularer Alleskönner der E-Mobilität, berichtet Riemann. Beeindruckend sei die Ökobilanz des deutschen Fabrikats, hinter dem Namen wie Webasto oder Schaeffler stünden. Riemann dazu: „Der X-Bus ist herkömmlichen Elektroautos überlegen. Ein konventionelles Elektrofahrzeug ist ab etwa 40 000 Kilometern Fahrleistung, wenn das zusätzliche CO2 aus der Akkuproduktion ausgeglichen ist, wirklich ,grün'. Der X-Bus schafft dies bereits nach etwa 10 000 km und ist zudem mit etwa 98 Prozent nahezu komplett recyclebar.“

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