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Bundesminister Habeck: Stade geeigneter LNG-Standort

Auch Stade könne schnell ans Netz gehen. Der Minister rechnet damit, dass dort in den kommenden Monaten deutliche Genehmigungs- und Baufortschritte erzielt werden.

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Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen, l), Bundeswirtschaftsminister und Morten Höegh von Höegh LNG. Foto: dpa/Schuldt

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen, l), Bundeswirtschaftsminister und Morten Höegh von Höegh LNG. Foto: dpa/Schuldt

Neben Wilhelmshaven ist auch das niedersächsische Stade nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ein geeigneter Standort für ein Terminal zum Import von Flüssigerdgas (LNG). "Die Betreiber dort arbeiten konsequent und drücken das Projekt enorm nach vorne. Ich gehe davon aus, dass auch Stade ein LNG-Standort werden wird", sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag in Hannover.

Zuvor war die Entscheidung zu treffen gewesen, wo die ersten beiden Schiffe anlegen, die voraussichtlich im Dezember ankommen sollen, wie Habeck sagte. "Da haben wir die beiden Standorte genommen, die am weitesten vorne sind. Das sind im Moment Wilhelmshaven und Brunsbüttel."

Auch Stade könne schnell ans Netz gehen. Der Minister rechnet damit, dass dort in den kommenden Monaten deutliche Genehmigungs- und Baufortschritte erzielt werden.

Habeck hatte am Donnerstag Pachtverträge für vier schwimmende Terminals, sogenannte Floating Storage and Regasification Units (FSRU), unterzeichnet. Die erste dieser Plattformen soll bis Jahresende in Wilhelmshaven in Betrieb gehen. Am Donnerstag erfolgte dort auch der erste Rammschlag für einen Anleger, an dem die Tanker festmachen sollen. Deutschland will verstärkt auf LNG-Terminals setzen, um unabhängiger von russischem Gas zu werden.

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