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Bilanzsumme steigt auf 324,5 Millionen Euro

Ein gutes Zeugnis stellen die Prüfer der Volksbank Löningen-Lindern für ihre Arbeit im das Geschäftsjahr 2019 aus. Die Generalversammlung fand erstmals schriftlich statt.

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Aufsichtsrat und Vorstand der Volksbank Löningen-Lindern: Zufriedene Gesichter nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Foto: Willi Siemer

Aufsichtsrat und Vorstand der Volksbank Löningen-Lindern: Zufriedene Gesichter nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Foto: Willi Siemer

Vor besondere Herausforderungen, die zu mehreren Premieren im Ablauf führten, stellte die Vertreterversammlung die Volksbank Löningen-Lindern beim Abschluss für das Geschäftsjahr 2019. Üblicherweise treffen sich die gewählten Vertreter der Mitglieder im späten Frühjahr.  „Vereine können in der Regel angesichts der geltenden Einschränkungen durch die Corona-Vorschriften ihre Generalversammlungen verschieben, das kann eine Genossenschaft nicht, da Ergebnisse offiziell verkündet werden müssen, Fristen und viele Vorschriften der Aufsichtsbehörde einzuhalten sind“, erläutert Vorstand Herbert Lammers die erste schriftliche Versammlung der Genossenschaft mit seinen 5055 Mitgliedern und ihren fast 10.000 Anteilen.

Die Bank hat 5055 Mitglieder mit fast 10.000 Anteilen

Am 2. November seien die Unterlagen mit den Rechenschaftsberichten an die Vertreter versandt worden, bis zum 17. November habe es die Möglichkeit zu einer schriftlichen Aussprache gegeben und danach die Antworten auf die gestellten Fragen, erläutert Vorstand Wilhelm Jansen das weitere Prozedere. Bis zum 6. Dezember sei dann schriftlich über die Verwendung des Jahresergebnisses und die Wahl zum Aufsichtsrat abgestimmt worden. Mit dem Versenden des Protokolls in dieser Woche sei allen Vorschriften Genüge getan, so Jansen. Der Genossenschaftsverband hat den Löningern nach der Prüfung des Jahresabschlusses den sogenannten „uneingeschränkten Bestätigungsvermerk“ gegeben und festgestellt, dass die Ertragslage für 2019 „gut“ ist und  die gebildete Risikovorsorge zur Deckung von akuten und latenten Risiken angemessen.

Die Mitglieder erhalten erneut eine Dividende von sieben Prozent

Vor allem aber stelle er fest, dass die Gesamtkapitalquote deutlich über den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen liegt. Die beträgt 12,5 Prozent.  Die Volksbank Löningen hat inzwischen eine Quote von 19,21 Prozent erreicht. Das wird durch jährliche überdurchschnittliche Zuweisungen zu den Rücklagen  erreicht. Für die erneut ausgezahlte Dividende von sieben Prozent werden 158.000 Euro verwandt. Der „Rest“ des 1,6 Millionen Bilanzgewinns  fließt in die gesetzliche und andere Ergebnisrücklagen, um das ohnehin schon starke Eigenkapital noch weiter zu stärken, was benötigt wird, um die Kredite an Kunden abzusichern. Zudem ist es Richtlinie für die maximale Höhe eines einzelnen Kredits.

Die an die Kunden vergebenen Kredite steigen um 13,1 Millionen Euro

Vor allem dank eines starken Einlagenwachstums hat die Genossenschaft ihre Bilanzsummer für 2019 um 22 Millionen Euro auf 324,5 Millionen Euro gesteigert. Auch die an die Kunden vergebenen Kreditmittel stiegen um 13,1 Millionen auf 264,6 Millionen. Aufgrund der niedrigen Zinsen, bei denen nach Meinung der Bank in den kommenden Jahren keine Trendwende erkennbar ist, sank der Zinsüberschuss als Hauptertragsquelle der Bank trotz Kredit- und Einlagenwachstums leicht um 56.000 Euro. Gestiegen ist der Provisionsüberschuss aus dem Wertpapierhandel, Immobilien- Bauspar- und Versicherungsgeschäften um 122.000 auf 1,94 Millionen Euro. Für das Corona-Jahr 2020 erwartet die Bank eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung, jedoch mit einem reduzierten Ergebnis.

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