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Beschäftigungsrückgang in Niedersachsens Landwirtschaft

61 Prozent der festen Arbeitskräfte zählten in 2020 zu den Familienarbeitskräften – 10 Jahre zuvor waren es noch gut 75 Prozent. Außerdem gibt es einen leichten Rückgang bei den Frauenanteilen.

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Symbolfoto: dpa

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In der niedersächsischen Landwirtschaft sind weniger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt als noch vor 10 Jahren. 2020 waren es rund 135.100 Menschen, etwa 15.600 weniger als noch 2010, wie das Statistische Landesamt am Montag in Hannover mitteilte. Etwa 61 Prozent der insgesamt 90.400 festen Arbeitskräfte zählten demnach in 2020 zu den Familienarbeitskräften, 10 Jahre zuvor waren es noch gut 75 Prozent bei insgesamt 96.700 festen Arbeitskräften.

44.700 Menschen waren Saisonarbeitskräfte, vor einem Jahrzehnt waren es knapp 10.000 mehr. Als Saisonarbeitskräfte zählen laut Statistikamt Beschäftigte, die einen auf weniger als 6 Monate befristeten Arbeitsvertrag haben. Der Frauenanteil aller Arbeitsplätze sank in den 10 Jahren leicht von 38 auf 37 Prozent.

Die Zahlen haben den Stand 1. März 2020, mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie sind daher noch nicht berücksichtigt. Nach Angaben einer Sprecherin werden diese Zahlen nur alle 10 Jahre vom Landesamt für Statistik erhoben.

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