Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Berufsausbildung bei ZF folgt den Anforderungen der digitalen Produktion

Das Vorzeigewerk Diepholz des Automobilzulieferers ZF war Ziel des niedersächsischen Wirtschaftsministers Bernd Althusmann (CDU). Er war gekommen, um sich über die Ausbildung dort zu informieren.

Artikel teilen:
Die industrielle Produktion bei ZF wird immer mehr von digitalen Prozessen bestimmt. Danach richtet sich auch die Berufsausbildung im Konzern.   Foto: ZF

Die industrielle Produktion bei ZF wird immer mehr von digitalen Prozessen bestimmt. Danach richtet sich auch die Berufsausbildung im Konzern.   Foto: ZF

Dr. Bernd Althusmann (CDU) hat am Donnerstag (31. März) das Diepholzer Werk der ZF-Division Pkw-Fahrwerktechnik besucht. Der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung informierte sich im Rahmen der niedersächsischen "Woche der beruflichen Bildung" über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Ausbildung. In der Woche vom 28. März bis zum 1. April besuchen Mitglieder der Landesregierung unterschiedliche Orte der beruflichen Bildung im Land, um die Aufmerksamkeit auf diesen Bereich zu lenken. Das Diepholzer Werk ist innerhalb des ZF-Konzerns technologisches Vorzeigeunternehmen. Es ist die erklärte "Blaupause" für weitere Werke des Automobilzulieferers, der die weitere Digitalisierung industrieller Prozesse im gesamten Konzern umsetzen will.

"Fortschreitende Digitalisierung, innovative Produkte und immer komplexere Produktionsmethoden erfordern neue Kompetenzen. Unsere Ausbildungsinhalte und -methoden werden daher stetig an den tatsächlichen Bedarf angepasst", erläuterte Dr. Peter Holdmann, Leiter der in Dielingen ansässigen ZF-Division Pkw-Fahrwerktechnik. Mit den dynamischen Veränderungen in der Automobilindustrie entwickele sich auch die Ausbildung bei ZF weiter. Im Pilotwerk Diepholz würden die neuen Arbeitsfelder und deren Erfordernisse besonders sichtbar, heißt es in einer Mitteilung.

Wirtschaftsminister tauscht sich mit Ausbilder und Azubis aus

Althusmann nutzte seinen Besuch, um sich mit einem Ausbilder und zwei Auszubildenden auszutauschen. Die jungen Leute erlernen die Berufsbilder Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt "digitale Vernetzung" sowie Produktionstechnologie. Beide Berufe werden in der Industrie künftig besonders gefragt sein. Der Fachinformatiker als Spezialist für die Vernetzung von Anlagen, der Produktionstechnologe für die Entwicklung und Optimierung komplexer Produktionsprozesse.

Junge Menschen sollten in Krisenzeiten, aber vor allem in Zeiten des technologischen Wandels, "eine sichere berufliche Zukunft haben", meinte Althusmann. Für viele Ausbildungsbetriebe seien Transformation und Fachkräfteanwerbung große und oft herausfordernde Aufgaben. Das Beispiel ZF zeige, "wie eine attraktive duale Ausbildung in Niedersachsen dazu beitragen kann, diese Aufgaben zu bewältigen", sagte der Minister zum Abschluss seines nachmittäglichen Besuches.

Besuch im konzernweiten Pilotwerk von ZF in Diepholz: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (rechts) sprach vor Ort unter anderem mit Auszubildenden. Foto: ZFBesuch im konzernweiten Pilotwerk von ZF in Diepholz: Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (rechts) sprach vor Ort unter anderem mit Auszubildenden. Foto: ZF

In seinen Werken rund um den Dümmer beschäftigt ZF rund 150 Auszubildende und duale Studenten. Damit zählt der Konzern zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Region. Im Ausbildungszentrum Lemförde werden dem beruflichen Nachwuchs sieben Ausbildungsfelder und sechs duale Studiengänge angeboten.

2021 arbeiteten weltweit rund 157.500 Menschen für den ZF-Konzern mit Hauptsitz in Friedrichshafen am Bodensee. Das Unternehmen hat 188 Produktionsstandorte in 31 Ländern.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Berufsausbildung bei ZF folgt den Anforderungen der digitalen Produktion - OM online