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Barßel bleibt Aushängeschild erhalten

Das Ministerium hat es bestätigt: Barßel darf sich weiter "Staatlich anerkannter Erholungsort" nennen. Allerdings sollten touristischen Ziele besser ausgeschildert werden, lautet die Empfehlung.

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Freude über erneute Auszeichnung: Bürgermeister Nils Anhuth (links) und Erster Gemeinderat Michael Sope. Foto: Gemeinde Barßel

Freude über erneute Auszeichnung: Bürgermeister Nils Anhuth (links) und Erster Gemeinderat Michael Sope. Foto: Gemeinde Barßel

Seit mehr als 30 Jahren ist Barßel nun schon "Staatlich anerkannter Erholungsort" und darf sich auch in Zukunft so nennen. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung der Barßeler Gemeindeverwaltung mit. Die Freude darüber im Rathaus war groß.

Während der Überprüfung der Anerkennungsvoraussetzungen müssen die Kur- und Erholungsorte im Abstand von 10 Jahren ihre Erholungsqualität grundlegend nachweisen. Zu Beginn dieses Jahres war es wieder so weit. Die Gemeindeverwaltung musste die Einhaltung entsprechender Qualitätsanforderungen belegen und gemeinsam mit einem vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems gesandten Prüfkomitee eine Ortsbesichtigung unternehmen, wie Bürgermeister Nils Anhuth berichtet.

Erster Gemeinderat Michael Sope, im Rathaus für die Überprüfung zuständig, erklärt: "Im Zuge des Verfahrens wurden verschiedene Qualitätsmerkmale betrachtet. Die Infrastruktur, die medizinische Versorgung, die Sehenswürdigkeiten und touristischen Angebote sowie der Lärmschutz, die Luftqualität, die Trinkwasserversorgung und noch viele weitere Punkte wurden kritisch unter die Lupe genommen. Bei der hohen Anzahl an Anforderungen freut es uns natürlich sehr, dass das Prädikat Erholungsort vom Ministerium bestätigt wurde."

Die Beschildung wird 2021 verbessert

Ein Kritikpunkt, den das Prüfkomitee allerdings anbrachte, war die laut Komitee unzureichende Beschilderung der touristischen Angebote. Dem wird die Gemeindeverwaltung im neuen Jahr entgegenwirken und die bestehende Beschilderung erweitern, darin sind sich Anhuth und Sope einig.

"Die Auszeichnung ist ein Aushängeschild für den Ort und ein gutes Werbemittel für die Tourismusbranche in Barßel", weiß Bürgermeister Nils Anhuth. Er sagt weiter: "Bei der Wahl des nächsten Urlaubsziels nehmen Touristen das Gütesiegel gerne als Auswahlkriterium. Die Auszeichnung belegt, dass sich Barßel der Prüfung des Ministeriums unterzogen hat und die passenden Voraussetzungen für die Erholung und die Gesundheit im Urlaub bietet."


Fakten:

  • Die Tourist-Information des Erholungsgebietes Barßel-Saterland, Telefon 04499/938080, ist erster Ansprechpartner für Urlauber.
  • Sehenswert ist die Angela von Barßel. Das Motorsegelschiff wurde als Tjalk 1896 auf der holländischen Bauwerft A. Mulder in Staadskanaal gebaut
  • Interessante Ziele für Besucher sind außerdem das Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn, der Hafen mit dem Traumspielplatz sowie dem Wohnmobilstellplatz und der Paddel- und Pedalstation, die Ebkensche Windmühle und der Barfußpark in Harkebrügge.

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