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Arbeiten am Anleger für LNG-Terminal liegen im Zeitplan

Die notwendigen Rammarbeiten für insgesamt 194 Pfähle, mit denen eine bestehende Umschlaganlage nahe dem Ort Hooksiel zurzeit ertüchtigt wird, stünden vor dem Abschluss.

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An dem zukünftigen Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) finden Bauarbeiten statt. Foto: dpa/Schuldt

An dem zukünftigen Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) finden Bauarbeiten statt. Foto: dpa/Schuldt

Nach rund 4 Monaten Bauzeit liegen die Arbeiten am Anleger für das erste deutsche schwimmende Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven im Zeitplan. Die notwendigen Rammarbeiten für insgesamt 194 Pfähle, mit denen eine bestehende Umschlaganlage nahe dem Ort Hooksiel zurzeit ertüchtigt wird, stünden vor dem Abschluss, teilte die landeseigene Hafeninfrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) am Donnerstag mit. 53 Pfähle müssen noch gerammt werden. Im nächsten Schritt sollen nun Beton-Halbfertigteile für die Anleger-Plattform eingebaut werden.

Der neue Anleger entsteht an der bestehenden Umschlaganlage Vosslapper Groden, an der Schiffe bislang chemische Güter anlanden. Künftig soll dort eine schwimmende Anlande- und Speicherplattform andocken, an der dann Tanker festmachen können, die LNG liefern.

Das LNG-Terminal in Wilhelmshaven soll nach Angaben des niedersächsischen Energieministeriums noch in diesem Winter den Betrieb aufnehmen. Geplant ist, über eine Pipeline, die zurzeit gebaut wird, ab dem 23. Dezember das angelieferte Flüssigerdgas nach seiner Umwandlung in gasförmigen Zustand ins deutsche Gasnetz einzuspeisen. So soll Deutschlands Abhängigkeit von Gaslieferungen aus Russland verringert werden. Anvisiert ist früheren Angaben zufolge ein Umschlag von bis zu 7,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr – das sind etwa 8,5 Prozent des deutschen Gasbedarfs.

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