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Angeschlossen: Die Gemeinde Vrees erhält schnelles Internet

Die Deutsche Glasfaser versorgt rund 71 Prozent der Vreeser Haushalte mit Glasfaser. Ende Januar sollen auch die Nachanschlüsse ans Netz gehen. Ein Vreeser hat sich dabei besonders eingesetzt.

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Für schnelles Internet: Ulli Schlömer, Alfons Schrandt, Bürgermeister Heribert Kleene, Kreisrat Michael Steffens, Wilfried Stindt (Deutsche Glasfaser) und Michael Gerdes (stellvertretender Bürgermeister) drücken den Startknopf. Foto: Wienken

Für schnelles Internet: Ulli Schlömer, Alfons Schrandt, Bürgermeister Heribert Kleene, Kreisrat Michael Steffens, Wilfried Stindt (Deutsche Glasfaser) und Michael Gerdes (stellvertretender Bürgermeister) drücken den Startknopf. Foto: Wienken

Die Gemeinde Vrees erhält ab sofort schnelles Internet. Die Deutsche Glasfaser hat inzwischen rund 71 Prozent der Haushalte ins Glasfaser-Netz aufgenommen. "Im Januar oder Februar werden auch die Nachanschlüsse fertig sein. Bei der Nachfragebündelung zu Beginn der Versorgungsmaßnahme hatten wir eine Rückmeldung von rund 55 Prozent der Vreeser Haushalte", erklärte Wilfried Stindt, Projektmanager des Unternehmens. Das sei ein solider und sehr vorbildlicher Wert.

In den Hümmling-Gemeinden habe es insgesamt eine hohe Nachfrage-Quote gegeben. In Vrees allein gebe es nun fast 500 Anschlüsse. Gemeinsam mit den Nachanschlüssen habe die Deutsche Glasfaser inzwischen fast jedes Haus mitgenommen, berichtete Wilfried Stindt. Die jetzigen Nachzügler erhalten zudem ebenfalls einen kostenlosen Anschluss, wie die Haushalte aus der Nachfragebündelung. Und der Ausbau schreitet auch in anderen Gemeinden voran: So sollen bis Ende des Jahres die Arbeiten in Lindern und Löningen fertiggestellt sein, kündigte Stindt an.

Falls es Probleme gab mit dem Anschluss oder während der Verlegung der Kabel, konnten sich die Vreeser an Alfons Schrandt wenden. "Alfons hat die Gemeinde gut vertreten und Probleme unbürokratisch aufgenommen und weitergeleitet. Dafür möchte ich mich im Namen der gesamten Gemeinde bei dir bedanken", betonte Bürgermeister Heribert Kleene.

Glasfaser-Ausbau im Landkreis Emsland liegt bei 84 Prozent

Dank seines Einsatzes hätten die Vreeser nicht erst über eine Service-Hotline Kontakt zur Deutschen Glasfaser aufnehmen müssen, sondern konnten Störungen und Probleme unmittelbar weitergeben. "Natürlich kann es im Tiefbau mal zu etwaigen Problemen kommen, denn: Wo gehobelt wird, fallen Späne", räumte Wilfried Stindt ein, "aber wenn die Kunden erst einmal am Netz sind, kehrt auch schnell das Lächeln zurück."

Wie wichtig der Glasfaser-Ausbau sei, hätten die Vreeser während der Corona-Pandemie erlebt. So erfordere die Arbeit im Homeoffice, die immer mehr zum Tragen komme, eine schnelle und vor allem zuverlässige Datenverarbeitung, sagte Heribert Kleene. "Wir möchten der Gemeinde mit dem Ausbau des Netzes daher einen Entwicklungsschub geben", so der Verwaltungschef.

Kreisrat Michael Steffens erklärte, dass der Ausbau im Landkreis Emsland momentan bei einem Wert von 84 Prozent liege. "Es ist wichtig, dass wir in die digitale Infrastruktur investieren. Glasfaser ist sozusagen die A31 von heute", betonte er. Gerade in ländlichen Räumen müsse man es den Menschen ermöglichen, Wohnen und Arbeiten miteinander zu verbinden.

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