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Afrikanische Schweinepest: Veterinäramt übt für den Ernstfall

Das Cloppenburger Veterinäramt hat den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Kreisgebiet simuliert. Dazu trafen sich die Mitarbeiter in Cloppenburg. Der Simulationsort: die Stadt Friesoythe.

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Was ist im Ernstfall bei einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest zu tun? Das erprobten die Mitarbeiter des Cloppenburger Veterinäramts. Bild: Landkreis Cloppenburg

Was ist im Ernstfall bei einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest zu tun? Das erprobten die Mitarbeiter des Cloppenburger Veterinäramts. Bild: Landkreis Cloppenburg

Niedersachsenweit ist eine Übung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) durchgeführt worden. Daran hat auch das Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg teilgenommen.

Dazu wurde intensiv in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Cloppenburg der Ernstfall simuliert. Das Szenario: Im Bereich der Stadt Friesoythe wurde bei einem erlegten Wildschwein die ASP festgestellt. In einem eingerichteten Kerngebiet wurden die Aufgaben mit lokalen Fachberatern einschließlich der Jägerschaft, Vertretern der Landesforsten, des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), des Kreislandvolkes, der Gesellschaft für Seuchenvorsorge (GESEVO GmbH) und der in Gründung befindlichen Wildtierseuchenvorsorgegesellschaft (AN Vorsorge) professionell abgearbeitet.

Die Übung war bereits vor dem Nachweis der ASP in einem Schweinehaltungsbetrieb in Brandenburg angesetzt worden.

Bergung eines Wildschweins wurde mit einem Dummy simuliert

So musste der eingerichtete Krisenstab entscheiden, wie nach Fallwild gesucht werden und wie dieses geborgen werden soll, welche Einschränkungen im betroffenen Gebiet für Verkehr und Nutzung der Wälder verordnet werden müssen und ob Betriebe mit Schweinehaltung genauer untersucht werden sollten.

Am zweiten Übungstag wurde die Bergung eines Wildschweines mit einem Dummy simuliert und praktisch ausgeführt. Dabei galt es die erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen bei der Bergung und dem Transport einzuhalten.

Nach der Vogelgrippe in diesem Jahr war das Team des Veterinäramtes bereits gut vorbereitet in diese wichtige Übung gegangen. Ein Ausbruch der ASP im Landkreis Cloppenburg hätte gravierende Folgen, vor allem für die Agrar- und Ernährungswirtschaft. Daher war es wichtig, die zu einer Eindämmung der Seuche notwendigen Schritte noch einmal durchzuspielen und offene Fragen zu klären.

Ergebnisse der Übung wurden an die Task Force des LaVes in Oldenburger übermittelt

Am Ende der Übung übermittelte der Krisenstab seine Ergebnisse an die Task Force Tierseuchenbekämpfung des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LaVes) in Oldenburg.

Dr. Karl-Wilhelm Paschertz, Leiter des Cloppenburger Veterinäramtes, zeigte sich mit den Leistungen seines Krisenstabs zufrieden. Er weist darauf hin, dass die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen in den Hausschweinebeständen für die Seuchenvorbeuge sehr wichtig ist. Tierhalter können sich unter https://lkclp.de/tierhaltung-ernaehrung/tierseuchenbekaempfung/asp-afrikanische-schweinepest.php oder unter https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/tiere/tiergesundheit/tierseuchen_tierkrankheiten/praevention-hier-sind-alle-gefragt-176679.html informieren.

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