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6 Kolonnen sorgen für schnelles Internet in Garrel

Die spanische Firma Insyte organisiert den Glasfaser-Ausbau in der Gemeinde. Die rumänischen und südamerikanischen Mitarbeiter verlegen Glasfaserkabel für über 1300 Häuser.

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Viel buddeln für schnelles Internet: Bauleiter Hector Sanchez (rechts) organisiert den Einsatz der 6 Kolonnen, die derzeit für Glasfaser Nordwest Kabel in Garrel verlegen. Foto: Looschen

Viel buddeln für schnelles Internet: Bauleiter Hector Sanchez (rechts) organisiert den Einsatz der 6 Kolonnen, die derzeit für Glasfaser Nordwest Kabel in Garrel verlegen. Foto: Looschen

Sie kommen morgens, wenn es noch dunkel ist, und fahren abends, wenn es wieder dunkel ist: 6 Kolonnen sind aktuell in Garrel unterwegs, um Glasfaserkabel für über 1300 Häuser zu verlegen. Die spanische Firma Insyte mit ihrer Deutschland-Filiale in Düsseldorf verlegt für die Glasfaser Nordwest – ein Zusammenschluss der EWE und der Telekom – 27 Kilometer Glasfaserkabel im Ort. Damit sorgen sie dafür, dass Garrel im Bereich der Telekommunikation schnelle Anschlüsse bekommt.

Seit dem 18. Oktober ist die Firma in Garrel, berichtet Bauleiter Hector Sanchez. Bis Mitte März sollen alle Kabel im Ausbaugebiet verlegt sein. In einem weiteren Schritt kommen die Anbieter, um die Anschlüsse bis an das Haus und auch im Haus zu verlegen. "Das können wir auch", sagt der spanische Bauleiter. Er wisse aber nicht, ob seine Firma auch dafür den Auftrag bekomme.

6 Kolonnen mit jeweils 6 Arbeitern graben, baggern, verlegen das Kabel und pflastern in Garrel. Für die Arbeiter hat ein Subunternehmen, mit dem Insyte zusammenarbeitet, Ferienwohnungen angemietet. Anfahrt und Abfahrt sind kurz, die Arbeiter schnell an der Baustelle und zum Feierabend schnell wieder in der Wohnung.

Die Kooperation mit den Anliegern hat einen hohen Stellenwert

Von den Anliegern der bereits ausgebauten Straßen hört die Firma vor allem Lob. Einige Tage vor Baubeginn werden sie informiert. Bei den Baumaßnahmen gibt es Absprachen mit den Anliegern, um Behinderungen auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn nötig, tragen die Arbeiter auch schon mal den Kinderwagen einer Mutter über den Graben oder helfen bei der Überquerung, wenn ein Auto das Grundstück verlassen will. "Die Zufriedenheit der Anlieger hat für uns Priorität", sagt Hector Sanchez.

Die Freundlichkeit der Arbeiter überträgt sich auf die Anlieger. Es gebe keine Probleme. "Wir sind sehr zufrieden, hier zu arbeiten", lobt der Bauleiter die Anlieger. Eine Unterhaltung ist allerdings kaum möglich. Die Arbeiter kommen aus Rumänien und Südamerika. Für die Abläufe der Arbeiten ist das offensichtlich kein Problem. Mancher Beobachter staunt über den schnellen Fortschritt der Arbeiten. Nach einem Tag ist alles vorbei und das Warten auf den Anschluss beginnt. Noch im ersten Quartal des nächsten Jahres sollen die ersten schnellen Anschlüsse betriebsbereit sein.

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