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12-Euro-Debatte: Handwerk im OM beklagt eine Entmachtung der Mindestlohnkommission

Handwerksvertreter sehen eine Anhebung des gesetzlichen Stundenlohns auf 12 Euro kritisch. Arbeitnehmervertreter Daniel Dänekas fordert strengere Kontrollen, ob ein Mindestlohn auch ausgezahlt wird.

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Vertreter des örtlichen Handwerks befürchten, dass ein Mindestlohn von 12 Euro bestehende Tarifverträge aushebeln und die Inflation weiter antreiben wird. Symbolfoto: dpa / Weller

Vertreter des örtlichen Handwerks befürchten, dass ein Mindestlohn von 12 Euro bestehende Tarifverträge aushebeln und die Inflation weiter antreiben wird. Symbolfoto: dpa / Weller

Am zurückliegenden Wochenende hat Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) noch einmal den Willen der Bundesregierung bekräftigt, den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland noch in diesem Jahr auf 12 Euro brutto je Stunde zu erhöhen. Während Gewerkschaften diese Pläne der Politik begrüßen, reagieren örtliche Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbandes sauer. Angesichts der aktuellen Coronabeschränkungen im Gastgewerbe würde die Erhöhung nicht nur das Tarifgefüge in der Branche zerstören, sondern es würden die Existenzen der Arbeitgeber gefährdet (wir berichteten).

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