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Zweiter Satz erschüttert Oythe nicht

Die Zweitliga-Volleyballerinnen gewinnen bei Fortuna Bonn. Nikolic sagt über das Spiel: "Wie ein Krieg."

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Zweiter Sieg in Folge: Die Oyther Volleyballerinnen. Foto: Schikora

Zweiter Sieg in Folge: Die Oyther Volleyballerinnen. Foto: Schikora

Zoran Nikolic war erleichtert und stolz. Seine Volleyball-Mannschaft hatte zuvor mit 3:1 (25:20, 26:28, 25:16, 25:23) beim Zweitliga-Kontrahenten Fortuna Bonn gewonnen und sich ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle abgesetzt. „Das war ein Kampf von beiden Seiten. Wie ein Krieg. Beide haben gut verteidigt und wir haben gewonnen“, sagte der serbische Trainer.

Die Oytherinnen legten gut los und lieferten einen starken ersten Satz ab. „Der Service war gut, der Block hat wirklich super funktioniert“, sagte Nikolic. Seine Mannschaft führte durchgehend mit mindestens zwei Punkten und brachte den Satzgewinn über die Stationen 11:6, 18:14, 23:18 und 25:20 sicher ins Ziel. Nikolic verriet: „Wir waren richtig euphorisch.“

Die Euphorie sollte sich im zweiten Durchgang schnell in einen Schock verwandeln: Gut angefangen, schwach aufgehört. Die Oyther Volleyballerinnen führten häufig – aber es war eng. Mit einem 23:20 ging's in die Schlussphase. Mehrere eigene Fehler sorgten via 23:22 und 26:27 zum 26:28. Nikolic berichtete: „Da mussten wir plötzlich um das ganze Spiel zittern.“

Oyther Turbo-Start in Satz 3 

Im dritten Satz präsentierten sich die Gäste aus Oythe dann wieder stabiler und abgezockter. „Wir konnten den zweiten Satz irgendwie ausblenden“, sagte Nikolic. Durch einen Turbo-Start führte Oythe früh mit 7:1. Bonn war durchgehend im Hintertreffen und chancenlos. Über 11:3 ging's für Oythe zum 25:16. Nikolic war angetan und sagte: „Das war für mich der beste Satz, den wir gespielt haben.“

Im vierten Set wurde es dann noch mal richtig eng. Die Bonnerinnen führten erstmals in diesem Spiel über einen längeren Zeitraum. Oythe lief knappen Rückständen hinterher – und drehte in der Schlussphase von 19:21 auf 22:22 und 25:23. Lange Ballwechsel wurden gewonnen, alle Mannschaftsteile spielten gut. Damit war der zweite Saisonsieg in Folge besiegelt.

Frederique Nicole noch nicht eingesetzt 

Erfreut war Nikolic vor allem über das „starke“ Comeback von Sandra Hövels. Die Mitte-Spielerin musste zuvor wochenlang wegen einer Knöchelverletzung pausieren. Sie verlieh der Mannschaft von Beginn an Stabilität. „Sie hat super geholfen“, sagte Nikolic. Noch nicht zum Einsatz kam Neuzugang Frederique Nicole. Die Kanadierin kam erst wenige Tage vor dem Bonn-Spiel in Vechta an. „Ich bin davon überzeugt, dass sie uns bald helfen wird.“ Das kommende spielfreie Wochenende kommt zum Eingewöhnen nicht ungelegen.

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