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Zuversicht nach den "Schweinewochen"

Die Fußballfrauen der DJK Bunnen wollen die Aufstiegsrunde der Landesliga erreichen. Dazu wurde der Kader vergrößert und verstärkt.

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DJK Bunnen: Oben von links: Sportliche Leiterin Lisa Ratermann, Juliane Dellwisch, Laura Koopmann, Jule Düker, Michelle Wienken, Anna Niehaus, Marie Moorkamp. Mitte von links: Trainer Sascha Anneken, Jenny Deuling Schüring, Leonie Mahler, Carla Schmidt, Pia Dirksen, Anna Moorkamp, Cotrainer Stefan Niedrig. Unten von links: Elisa Gerst, Janne Lömker, Ulrike Kleyer, Jessica Haakmann, Hannah Schrapper, Jessica Müller sowie Sarah Marcotte. Es fehlen: Jette Bünger, Tieneke Kröger, Leonie Wiese, Dorien Landmann. Foto: Langosch <br>

DJK Bunnen: Oben von links: Sportliche Leiterin Lisa Ratermann, Juliane Dellwisch, Laura Koopmann, Jule Düker, Michelle Wienken, Anna Niehaus, Marie Moorkamp. Mitte von links: Trainer Sascha Anneken, Jenny Deuling Schüring, Leonie Mahler, Carla Schmidt, Pia Dirksen, Anna Moorkamp, Cotrainer Stefan Niedrig. Unten von links: Elisa Gerst, Janne Lömker, Ulrike Kleyer, Jessica Haakmann, Hannah Schrapper, Jessica Müller sowie Sarah Marcotte. Es fehlen: Jette Bünger, Tieneke Kröger, Leonie Wiese, Dorien Landmann. Foto: Langosch

Die Ansprüche bei den Fußballfrauen der DJK Bunnen sind gestiegen. In der Saison 2018/19 waren sie dem Abstieg aus der Landesliga nur wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber der SG FriEdA (Friedrichsfehn/Edewcht/Ammerland) entronnen, in der vorigen Runde, die vorherige Serie, die coronabedingt abgebrochen wurde, endete nach Quotientenregelung mit einem sechsten Rang. Nur zehn Partien trugen die Bunnerinnen aus.

Am übernächsten Sonntag (6. September) beginnt die Punktspielsaison beim SV Brake. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie tangieren auch hier den Spielbetrieb. Die Landesliga Weser-Ems ist in zwei Siebenergruppen aufgeteilt. Bunnen tritt in der Staffel A an und bekommt es dort in Hin- und Rückrunde mit dem 1. FC Ohmstede, Post-SV Oldenburg, der SG FriEdA, dem SV Brake der SpVg Aurich und dem TuS Lutten zu tun. Die ersten drei qualifizieren sich für die Meisterrunde, in einer einfachen Serie machen die sechs Mannschaften den Titelträger und Oberligaaufsteiger aus. Die jeweiligen vier Letzten beider Staffeln ermitteln ebenfalls in einer einfachen Runde drei Regelabsteiger.

Die DJK möchte die Meisterrunde erreichen. „Dort geht es bei null wieder los, die Punkte aus der Vorrunde werden gestrichen“, sagt Trainer Sascha Anneken. Er traut seinem Team zu, das gesteckte Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Der Optimismus rührt vor allem daher, dass „wir nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zugelegt haben“, findet Anneken. Den beiden Abgängen, Imke Alberding und Helen Ewen, stehen nicht weniger als neun Zugänge gegenüber.

Problem: Es fehlt eine zweite Keeperin

"Damit sind wir auf jeder Position mindestens doppelt besetzt", meint Anneken. Einzige Ausnahme: Jessica Haakmann ist die einzige Torfrau im Kader. Die fehlende zweite Keeperin ist „unsere Achillesferse“, räumt Anneken ein. „Wir suchen händeringend nach einer weiteren Torhüterin. Vor allem, da uns in der B-Jugend auch noch jemand abgesprungen ist.“

Ansonsten aber ist der Coach mit seinem Aufgebot sehr gut zufrieden: „Die Spielerinnen ziehen klasse mit, auch wenn immer mal wieder die eine oder andere wegen Urlaub gefehlt hat. Die Integration der Neuen hat ebenfalls problemlos funktioniert. Und mit dem großen Kader gibt es einen gesunden Konkurrenzkampf.“ Nach intensiver Grundlagenarbeit steht nun der Feinschliff an. „Die ,Schweinewochen‘ liegen hinter uns, ich bin sehr zuversichtlich, dass wir zum Start punktgenau fit sind“, sagte Anneken.

Ärgerlich war bis dato nur, dass von sechs vereinbarten Testspielen nur drei stattgefunden haben. Gegen den Bezirksligisten SG Bevern/Essen gab es ein klares 6:1, die Partien gegen die Oberligisten Heidekraut Andervenne (0:4) und die SG Timmel/Moormerland/Nortmoor (1:5) gingen deutlich verloren. „Das waren durchwachsene Auftritte“, meint der ehrgeizige Trainer. Allerdings gewinnt er den Niederlagen auch etwas Positives ab: „Diese Ergebnisse erden uns. Die Spielerinnen sehen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.“ Am heutigen Samstag steht der nächste Test an, mit BW Lohne steht von 15 Uhr an ein ambitionierter Gegner der DJK gegenüber. „Lohne hat den Aufstieg in die Landesliga nur um Haaresbreite wegen der Quotientenregelung verpasst. Das wird nicht einfach“, sagt Anneken.

Am übernächsten Sonntag steht die Vorbereitungspartie gegen BW Hollage auf der Kippe, weil es im Lager des Oberligisten einen Coronafall gibt. Gut möglich also, dass die Begegnung mit den Lohnerinnen der letzte Test ist, bevor das erste Pflichtspiel auf Bunnen wartet. Am Mittwoch (2. September, 19.45 Uhr) geht es im Bezirkspokal zum Kreisligisten SV Bethen, bevor es am Sonntag darauf in Brake endlich wieder um Punkte geht.

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