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Zu Hause läuft's bei SFN Vechta – und das soll auch so bleiben

Die Drittliga-Handballerinnen haben sich zu einer Heimmacht entwickelt. Allerdings ist am Samstag ein Überraschungsteam in der Halle West zu Gast.

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Freie Bahn: Vechtas Abwehrspezialistin Klara Germann hier mal in der Offensive. Foto: Gabi Müller

Freie Bahn: Vechtas Abwehrspezialistin Klara Germann hier mal in der Offensive. Foto: Gabi Müller

Die eine Serie ist gerade gerissen, die andere wollen die Handballerinnen von SFN Vechta um jeden Preis fortsetzen: Das 25:31 in Hannover-Badenstedt war für den Drittligisten die erste Niederlage nach zuvor 9:1 Punkten in Serie. Dessen ungeachtet will das Team von Trainer Christoph Nisius an diesem Samstag (17.30 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Altencelle seine makellose Saisonbilanz in eigener Halle (8:0) weiter ausbauen.

Die Zeiten, in denen sich die Vechtaerinnen vor den eigenen Fans oft schwer taten, scheinen unter Nisius vorbei. Die vier Heimspiele in dieser Serie wurden alle gewonnen, und beim 31:29 vor zwei Wochen gegen Blomberg II warb SFN mit begeisterndem Tempohandball für Besuche in der Halle West.

„Da herrscht mittlerweile eher Vorfreude“, sagt Christoph Nisius mit Blick auf die Auftritte vor heimischer Kulisse. Und mit Blick auf die Niederlage in Hannover ergänzt er: „Ich bin mir sicher, dass am Samstag eine andere Mannschaft auf dem Platz stehen wird. Zu Hause sind wir ganz anders aufgestellt.“

„Unser Ziel sind 22 Punkte – elf in der Hin- und elf in der Rückrunde.“SFN-Trainer Christoph Nisius

Dem Gegner aus Altencelle begegnet er dennoch mit großem Respekt. „Das ist das Überraschungsteam der Saison. Altencelle ist die einzige Mannschaft, die Hannover geschlagen hat. Und ihre höchste Niederlage war mit zwei Toren“, sagt Nisius: „Das ist ein überragender Aufsteiger. Und sie spielen im ersten Jahr nach dem Aufstieg natürlich mit Euphorie und Lockerheit. Das ist schwer zu bespielen.“ Sportlich ragt Rückraumspielerin Fabienne Bahls aus dem Kader hervor. In sechs Spielen erzielte sie 41 Feldtore.

Für Vechta ist das Spiel gegen Altencelle das letzte der Hinrunde und das drittletzte in diesem Jahr. „Unser Ziel sind 22 Punkte – elf in der Hin- und elf in der Rückrunde“, sagt Nisius: „Da sind wir schon im Soll. Aber wir wollen am Samstag gewinnen, um da ein bisschen Vorsprung zu haben.“

Personell hat Vechta weiterhin Sorgen. Die junge Paula Zerhusen ist am Samstag privat verhindert und fällt ebenso aus wie Kreisläuferin Svenja Ruhöfer (Handbruch). Auch Ria Hacek (Knieprobleme und Grippe) sowie Carla Clasen (Finger und Schulter) sind nicht fit. Immerhin ist Torfrau Rike Kühling nach ihrer Gehirnerschütterung wieder einsatzfähig. Und auch die lange verletzte Maylin Aumann könnte ihr Saisondebüt feiern.

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