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Zoran Nikolic will gegen Stralsund ins Risiko gehen

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Der Aufschlag der Oyther Zweitliga-Volleyballerinnen soll stärker werden.

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Warten auf die Angabe: Oythes Emma Moorkamp, Carina Mählmeyer, Luisa Fabek und Franka Poniewaz (von links). Foto: Schikora

Warten auf die Angabe: Oythes Emma Moorkamp, Carina Mählmeyer, Luisa Fabek und Franka Poniewaz (von links). Foto: Schikora

Der Frust war noch groß bei Zoran Nikolic. Der Trainer des Volleyball-Zweitligisten VfL Oythe ärgerte sich auch mehrere Tage nach der 0:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen über die Umstände. „Wir haben leider nicht in den richtigen Momenten die Punkte gemacht“, sagt Nikolic.

Am Montag stand für die Mannschaft eine ausführliche Analyse an. Dass man in den beiden starken Sätzen eins und drei (jeweils 22:25) gegen den Favoriten nicht gewann, wurmt ihn. Leverkusen habe Fehler gemacht, die Oythe nicht genutzt habe. Das Gleiche gelte für die 1:3-Pleite bei den Volleys Borken. „Wir haben gegen die Topteams ordentlich mitgehalten“, bilanziert Zoran Nikolic.

Aber jetzt soll nach vorne geschaut werden. Am Samstag steht das nächste Oyther Heimspiel an. Um 17.00 Uhr empfangen die Volleyballerinnen die Stralsunder Wildcats. Damit es mit dem zweiten Saisonsieg klappt, soll der eigene Aufschlag noch deutlich besser werden. Die Mannschaft solle mehr ins Risiko gehen, die Bälle müssten noch präziser kommen. Zudem müsse bei gegnerischen Aufschlägen die Annahme verbessert werden, wünscht der Coach.

Der Stralsunder Mittelblock hat es in sich

Mit Stralsund kommt ein Gegner in die Antonianumhalle, der gerade den ersten Liga-Sieg feiern konnte. Gegen Schlusslicht Fortuna Bonn gab's ein 3:0. Dadurch sprangen die Gäste in der Tabelle an Oythe vorbei. Keine 24 Stunden später mussten die Wildcats im Regionalpokal gegen den Liga-Konkurrenten Eimsbütteler TV allerdings ein klares 0:3 hinnehmen.

„Stralsund ist eine sehr interessante Mannschaft und nicht zu unterschätzen“, sagt Nikolic. Zu den Stärken des Gegners zählt der Serbe vor allem den Mittelblock. Die Spielerinnen seien fast zwei Meter groß. „Das wird eine richtig schwere Aufgabe“, sagt Nikolic. Die Taktik? Schnell spielen, damit kein Zweierblock gebildet werden könne. Zoran Nikolic: „Bei einem Einerblock würden wir definitiv deutlich besser durchkommen.“

Ob dem VfL am Samstag der komplette Kader zur Verfügung steht, ist noch offen. Mitte-Spielerin Sandra Hövels befindet sich nach einer Bänderverletzung wieder im Mannschaftstraining und soll behutsam an den Wettkampf herangeführt werden. Nikolic berichtet: „Sie ist noch nicht beim Maximum angekommen.“

Keinen neuen Stand gibt's in Sachen Neuverpflichtungen. Schon seit mehreren Wochen will Oythe für die Mitte und die Außenpositionen jeweils eine Spielerin holen. Zwei Kandidatinnen wurden längst auserkoren. „Aber noch gibt's nichts Neues“, sagt Nikolic: „Klar ist für uns aber, dass wir weiter zwei Spielerinnen holen wollen.“ Und etwas Zählbares am Samstag.

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