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Wojcik-Debüt steigt beim Spitzenreiter

In der Fußball-Bezirksliga gastiert der SV Altenoythe mit seinem Interimstrainer am Sonntag beim SV Holdorf. In einem CLP-Derby treffen am Freitagabend der SV Altenoythe und FC Lastrup aufeinander.

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Mittendrin statt nur dabei: Arek Wojcik (weißes Trikot) ist Interimstrainer des SV Altenoythe. Auch auf dem Platz möchte er seinem Team helfen, zuletzt war er wegen eines Muskelbündelrisses aber außer Gefecht gesetzt. Foto: Langosch

Mittendrin statt nur dabei: Arek Wojcik (weißes Trikot) ist Interimstrainer des SV Altenoythe. Auch auf dem Platz möchte er seinem Team helfen, zuletzt war er wegen eines Muskelbündelrisses aber außer Gefecht gesetzt. Foto: Langosch

Vom spielenden Co-Trainer zum spielenden Chef-Coach: Beim Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga, SV Holdorf, feiert Arek Wojcik am kommenden Sonntag seinen Einstand in der neuen Funktion. Das einzige CLP-Derby am 12. Spieltag wird bereits am Freitagabend ausgetragen, wenn der SV Molbergen den FC Lastrup empfängt.

SV Holdorf – SV Altenoythe. Der 34 Jahre alte Arek Wojcik ist sich darüber bewusst, dass zeitintensive Wochen auf ihn warten. „In meinem Job als Groß- und Außenhandelskaufmann verändert sich derzeit einiges, mit meiner dreijährigen Tochter Ella möchte ich so viel es geht zusammen sein und nun auch noch die neue Aufgabe in Altenoythe – da kommt einiges auf mich zu, aber ich freue mich darauf.“ Der oberligaerfahrene Defensivkicker stellt allerdings unmissverständlich klar, dass er den SVA nur bis zur Winterpause – also in den kommenden fünf Partien – hauptverantwortlich betreuen wird.

Auf seine neue Aufgabe hätte Arek Wojcik gerne verzichtet. „Für ,Thöle' tut es mir sehr leid, er ist ein guter Coach, schade, dass er gehen musste. Der Trainer ist aber nun mal immer das schwächste Glied in der Kette“, sagt er zu Christian Thölking.

Wojcik ist sich sicher, dass der SVA nach dem wenig überzeugenden ersten Saisondrittel besseren Zeiten entgegensieht. „Ich bin von der Mannschaft und dem gesamten Verein überzeugt. Nun gilt es erst einmal, dass wir uns auf die Grundtugenden konzentrieren. Die Einstellung auf dem Platz muss sich definitiv verbessern. Die Gegner müssen wieder Respekt haben, wenn sie auf uns treffen“, so Arek Wojcik. Sonntag, 15 Uhr.

Luc Diamesso. Foto: WulfersLuc Diamesso. Foto: Wulfers

SV Molbergen – FC Lastrup. Für Luc Diamesso gibt es in der Bezirksliga angenehmere Gegner als jenen, auf den sein Team am heutigen Freitagabend trifft. „Die Lastruper sind schwer zu spielen, kämpferisch immer stark und schnell im Umschaltspiel“, sagt der SVM-Trainer. Dennoch freuen sich die Molberger auf die Begegnung. „Ein Derby am Freitagabend unter Flutlicht – da brauche ich die Jungs nicht groß zu motivieren“, so Diamesso. Der FCL tritt ziemlich entspannt zu diesem Derby an. Mit 14 Punkten aus elf Spielen hat die Elf von Trainer Martin Sommer ein solides Polster auf die Abstiegsränge (acht Zähler auf den Vorletzten, SV Emstek). Die kleine Ergebnisdelle mit den beiden Niederlagen gegen Emstekerfeld (0:1) und Holdorf (1:5) haben die Lastruper mit dem 5:1-Sieg in Emstek und dem respektablem 1:1-Unentschieden gegen BW Lohne II wettgemacht. „Wir werden aber ganz bestimmt nichts herschenken“, sagt Trainer Martin Sommer. „Unser Ziel ist es, bis zum Ende der Hinserie auf 20 Punkte zu kommen. Das wird schwer genug.“ Freitag, 19.30 Uhr.

Volker Kliefoth. Foto: WulfersVolker Kliefoth. Foto: Wulfers

TuS Emstekerfeld – SFN Vechta. In der Tabelle dauert es nach wie vor noch geraume Zeit, bis der TuS auftaucht. Zwar ist er seit vier Spielen ungeschlagen, aber die Hypothek des schlechten Starts wiegt noch schwer. „Wir wollen natürlich noch weiter nach oben kommen, aber für uns zählt weiterhin erst einmal der Klassenerhalt“, sagt Trainer Volker Kliefoth, der diese kleine Serie als Nachfolger von Coach Leo Baal realistisch einschätzt: „Als ich angefangen habe, waren wir Letzter, jetzt liegen wir auf Platz zwölf. Da brauchen wir uns keine Gedanken über die Spitze machen.“ An jener sind die SFN Vechta ganz nah dran. „Trainer David Riesner macht da eine gute Arbeit. Vechta war immer schon ein unbequemer Gegner, Riesner scheint jetzt Konstanz hineinzubekommen“, meint Kliefoth. Gleichwohl wollen die Emstekerfelder nicht nur das nächste Erfolgserlebnis feiern, sondern auch die Heimbilanz aufpolieren. Vier Punkte aus vier Spielen an der Nußbaumallee sind keine pralle Ausbeute. Die personellen Voraussetzungen sind gut. Bis auf Stefan Backhaus (beruflich verhindert) und Dimitri Wiebe (private Gründe) ist der Kader komplett. Sonntag, 15 Uhr.

Emstek und Garrel spielen auswärts, Thüle hat Osterfeine zu Gast

Frisia Goldenstedt – SV Emstek. Nach vier Niederlagen in Folge benötigen die Emsteker unbedingt ein Erfolgserlebnis, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren. Zuletzt musste sich der SVE dem SV Molbergen auf eigenen Platz 1:3 geschlagen geben. Samstag, 14.30 Uhr.

SV Thüle – SW Osterfeine. Die Thüler dürften ausgeruht in die Partie gegen Osterfeine gehen, schließlich waren sie am vergangenen Wochenende nicht im Einsatz: Das Spiel in Vechta wurde verlegt und findet erst am 13. November statt. Gegen SW nimmt das Team um das Trainergespann Michael Macke/Sebastian Thunert den fünften Saisonsieg ins Visier. Sonntag, 15 Uhr.

BW Lüsche – BV Garrel. Beim BV Garrel läuft es weiter wie geschmiert. Das 4:1 gegen GW Brockdorf am vergangenen Sonntag war der siebte Sieg im zehnten Spiel. Während der aktuelle Zweite aus Garrel im Titelrennen eine wichtige Rolle spielen könnte, steckt Lüsche mit bislang nur einem Dreier tief im Tabellenkeller fest. Sonntag, 15 Uhr.

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