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Wird es ein „cooles“ Jahresfinale?

Die Drittligahandballerinnen des BV Garrel haben am Samstag den TSV Wattenbek zu Gast. Es ist das erste Spiel der Rückrunde.

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Einmal noch: Zum letzten Spiel in diesem Jahr spielt Robyn Rußler (links, im Duell mit Vechtas Clara Germann) mit dem BV Garrel gegen den TSV Wattenbek. Foto: Langosch

Einmal noch: Zum letzten Spiel in diesem Jahr spielt Robyn Rußler (links, im Duell mit Vechtas Clara Germann) mit dem BV Garrel gegen den TSV Wattenbek. Foto: Langosch

Die Handballerinnen des BV Garrel schließen das Kalenderjahr in der Gruppe A der 3. Liga mit einem Heimspiel ab. Am Samstag haben sie von 17 Uhr an den TSV Wattenbek zu Gast. Es ist das erste Spiel der Rückrunde, zum Saisonauftakt am 4. September hatte sich der BVG in Schleswig-Holstein mit 29:26 durchgesetzt.

Einen weiteren Erfolg über den TSV würden die Garrelerinnen mit Kusshand nehmen. „Das wäre cool“, meint Trainer Jonas Kettmann. Allerdings ist sich der Coach im Klaren darüber, dass auf sein Team ein hartes Stück Arbeit zukommt: „Wattenbek ist saustark. Wenn der TSV durchgängig seinen vollen Kader zusammen hätte, wäre er ein Kandidat für Platz eins oder zwei.“ Aber einerseits fehlen ab und zu Spielerinnen, weil sie beim Zweitligaaufsteiger MTV Heide mitwirken. Mit den Dithmarscherinnen ist der TSV eine Kooperation eingegangen. Andererseits war Wattenbek wegen Verletzungsproblemen nur selten in dieser Saison komplett.

So erklärt sich, dass die Nordlichter mit 11:9 Punkten auf dem Konto nur auf dem sechsten Tabellenrang zu finden sind. Damit nehmen sie den letzten Platz ein, der noch für die Meisterrunde berechtigt, ansonsten ging es in die Abstiegsserie.

"Wir haben die Favoritenrolle nicht unbedingt inne"Jonas Kettmann, BVG-Trainer

Da BVG-Trainer Jonas Kettmann nicht genau weiß, mit welchem Kader die Gäste anreisen, bleibt er vorsichtig: „Ich bin auf das Aufgebot sehr gespannt und habe einen Höllenrespekt. Auf jeden Fall haben wir die Favoritenrolle nicht unbedingt inne.“ Immerhin: Der BV Garrel hat seine bisherigen drei Saisonniederlagen in eigener Halle kassiert. Einen „Heimkomplex“ leitet der Coach daraus aber nicht ab. Henstedt-Ulzburg hat hier richtig gut gespielt, aber mit ein bisschen Glück nehmen wir trotzdem etwas mit. Und in den Spielen gegen Owschlag und Vechta haben wir uns selbst vielleicht zu sehr unter Druck gesetzt. Das ist passiert einer solch' jungen Truppe. Ich bin ja auch noch ein junger Trainer, ein erfahrener Coach geht mit solchen Situationen auch anders um. Aber dass es Heimspiele waren, spielt dabei keine Rolle.“

Der BVG geht mit einem gut gefüllten, aber nicht vollständigen Kader ins Jahresfinale. Julia Schwarte fällt erkrankt aus. Zudem wird Katarzyna Kolodziejska in dieser Saison nicht mehr zum Zuge kommen. Die Rechtaußen blickt Mutterfreuden entgegen und legt eine Babypause ein.

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