Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

"Wie soll man drei Doppelspieltage schaffen?"

Oythes Volleyball-Trainer Zoran Nikolic vor Heimspielen am Wochenende mit Sorgenfalten.

Artikel teilen:
Vor anstrengenden Wochen: Marian Mischo, Sina Albers und Emma Moorkamp (von links), hier gegen Emlichheim.⋌Foto: Schikora

Vor anstrengenden Wochen: Marian Mischo, Sina Albers und Emma Moorkamp (von links), hier gegen Emlichheim.⋌Foto: Schikora

Sorgenvoller Heimspiel-Doppelpack für den VfL Oythe: Die Zweitliga-Volleyballerinnen empfangen am Samstag um 17.00 Uhr zunächst BW Dingden, ehe am Sonntag (16.00 Uhr) VCO Berlin ins VEC-Gebiet reist. Es ist der erste von drei Doppelspieltagen bis Weihnachten.

Trainer Zoran Nikolic bereitet das Sorge. „Wie soll man drei Doppelspieltage schaffen? Wie?“, fragt er und spielt auf die fehlende Fitness seiner Spielerinnen an. Nikolic sagt: „Ich finde nicht, dass mein Team fit ist. Es fehlen Einheiten. Aber nicht nur bei uns, sondern auch bei vielen anderen Teams.“

Zum Sportlichen: Nach zuvor zwei Siegen in Folge musste Oythe am vergangenen Wochenende eine 1:3-Niederlage beim VC Essen hinnehmen. Anfang der Woche hat Nikolic die Partie mit seinem Team analysiert und Schlüsse daraus gezogen. Als Hauptgrund für die Niederlage arbeitete er einen schlechten Service heraus. Aufgrund dessen wurde unter der Woche bei den drei Trainingseinheiten der Fokus auf den Aufschlag und die Annahme gelegt.

In der Vorbereitung gab's ein 1:4

Im Duell mit dem Tabellennachbarn BW Dingden sollen die Fortschritte zu erkennen sein. Bereits in der Vorbereitungsphase trafen die Oyther auf Dingden und verloren 1:4. „Voll besetzt sind sie schwer schlagbar“, sagt Nikolic über die Mannschaft, die seit Jahren zusammenspielt.

Aber: Laut dem Serben hat Dingden mit Verletzungssorgen zu kämpfen, eine „richtige Analyse“ sei deshalb schwer. Vielleicht braucht er sie aber gar nicht. Wenn es nach dem Muster der bisherigen Dingdener Saison geht, dürfte Nikolic den Sieg bereits einplanen. Bisher verloren die Blau-Weißen nach jedem Sieg. Und: Am Wochenende gab's einen 3:0-Erfolg gegen Fortuna Bonn.

Rund 21 Stunden später geht's gegen den VCO Berlin weiter. Die Berliner sind der Bundesstützpunkt für den Volleyball-Nachwuchs des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) und reisen mit einer sehr jungen Mannschaft an. Gleich vier Spielerinnen im Zweitliga-Kader kommen aus dem Jahrgang 2007. Am vergangenen Sonntag verlor VCO mit 1:3 gegen den Tabellenführer Skurios Volleys Borken.

Nikolic legt den Fokus auf Dingden

Genauer beschäftigt hat sich Nikolic allerdings noch nicht mit der Mannschaft. „Der Hauptfokus liegt erst einmal auf Dingden, danach konzentrieren wir uns auf Berlin“, sagt der Serbe. Der Trainer kann am Wochenende aus dem Vollen schöpfen: Alle zwölf Spielerinnen sind derzeit im Trainingsbetrieb und einsatzbereit.

Der anstehende Doppelspieltag sei wichtig und die Partien seien sehr schwer, sagt Nikolic. In die unteren Regionen der Tabelle will der 56-Jährige deshalb aber nicht gucken. Auch falls der Vorletzte RC Sorpesee am Samstag bei Schlusslicht Fortuna Bonn gewinnen sollte. „Wir gucken nach vorne. Platz zehn und in der Liga bleiben – das ist das Ziel“, sagt Nikolic. Stand jetzt erscheint das realistisch, zumindest, wenn alle Aktiven fit durch die Doppelspieltage kommen.

Jetzt neu! Moin Friesoythe! Der wöchentliche Newsletter für die Eisenstadt mit aktuellen News und Informationen. So verpassen Sie nichts mehr. Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach. Jetzt hier anmelden.  

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

"Wie soll man drei Doppelspieltage schaffen?" - OM online