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Wertvolle Fracht ist unterwegs nach Bahrain

Für das Finale der Langstrecken-WM betreibt das Lohner Team Project 1 einen gewaltigen Aufwand.

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Bereit für eine weite Reise: Die beiden Porsche 911 RSR des Lohner Teams Project 1 wurden in der Halle der Spedition Kolbeck in einen Übersee-Container gerollt. Foto: Funke

Bereit für eine weite Reise: Die beiden Porsche 911 RSR des Lohner Teams Project 1 wurden in der Halle der Spedition Kolbeck in einen Übersee-Container gerollt. Foto: Funke

Auf der Homepage des 8-Stunden-Rennens von Bahrain zeigte der Countdown bis zum ersten freien Training gestern noch mehr als 30 Tage an. Das Rennen selbst startet noch zwei Tage später am 14. November (Samstag, 14.00 Uhr). Zeit genug also, um sich vorzubereiten, sollte man meinen.

Doch das Lohner Team Project 1 hat die wichtigste Phase der Vorarbeiten schon jetzt hinter sich. Nach der Rückkehr vom 24-Stunden-Klassiker im September in Le Mans wurden die beiden Porsche 911 RSR, die auch beim Saisonfinale der Langstrecken-WM in Bahrain starten sollen, in Lohne repariert und für den nächsten Renneinsatz vorbereitet. Anfang vergangener Woche wurde dann das gesamte Equipment in zwei Übersee-Container verfrachtet – die beiden Rennwagen in einen, die Computer, die Tankanlagen, das Werkzeug und die Ersatzteile in den anderen.

Zwei Lkw brachten die Container dann in den Hafen von Rotterdam. Von dort transportiert ein Containerschiff die wertvolle Fracht nach Manama, die Hauptstadt Bahrains. „Am 8. oder 9. November können wir sie dann im Fahrerlager in Empfang nehmen“, berichtet Project-1-Sprecher Jan Bodenbach.

Logistisch erhielten die Lohner diesmal Unterstützung von einem Nachbarn. Die Spedition Kolbeck stellte ihnen ihre neue Logistik-Lagerhalle zur Verfügung, um die Autos in die Container zu verfrachten. „Über die Laderampen konnten die Autos einfach in die Container gerollt werden“, berichtet Bodenbach. Koordiniert wird der gesamte Transport von der Firma DHL.

Während das Material nun auf dem Seeweg unterwegs ist, fliegt das Project-1-Personal erst wenige Tage vor dem Rennen nach Bahrain. Aus Lohne werden etwa zehn Mitarbeiter die Reise in das Königreich im Persischen Golf antreten. Angeführt wird die Crew von Teamchef Axel Funke und Teammanager Marcel Jürgens-Wichmann. Insgesamt besteht die Mannschaft beim Rennen aus rund 35 Mitarbeitern und Helfern.

In den Kampf um den Gesamtsieg der WM können die Project-1-Teams um die Amateur-Fahrer Egidio Perfetti (Startnummer 56) und Ben Keating (# 57) beim Finale nicht mehr eingreifen. Beide haben aber noch die Chance, den dritten Platz zu erobern.

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