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Weiter warten auf ersten Punkt

Cloppenburgs Drittligavolleyballerinnen kassieren nach Zwangspause zwei Niederlagen.

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Griff ins Leere: Marita Lüske (links) und Christine Tabeling wehrten sich mit dem TVC gegen den FCJ Köln II zwar nach Kräften, verloren am Ende aber mit 1:3. Foto: Langosch

Griff ins Leere: Marita Lüske (links) und Christine Tabeling wehrten sich mit dem TVC gegen den FCJ Köln II zwar nach Kräften, verloren am Ende aber mit 1:3. Foto: Langosch

Nach sechswöchiger, coronabedingter Zwangspause haben die Volleyballfrauen des TV Cloppenburg die Saison in der Dritten Liga West fortgesetzt. Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Tomislav Ristoski gleich ein Doppelprogramm zu absolvieren. Einem glatten 0:3 (13:25, 15:25, 14:25) beim USC Münster II folgte am gestrigen Sonntag gegen die Zweitvertretung des FCJ Köln ein 1:3 (25:22, 23:25, 19:25, 22:25). Damit warten die sie weiter auf den ersten Punkt der Saison und bleiben aktuelles Schlusslicht – wenngleich mit einigen Spielen in Rückstand.

Die Geschichte der Partie beim Unabhängigen Sportclub Münster II ist schnell erzählt. Die lange Pause verlängerte sich für die TVC-Frauen um eine weitere Viertelstunde - eine vorangehende Partie hatte „Überlänge“, so dass das Kräftemessen mit der Münsteraner Bundesligareserve mit Verzögerung begann. Dafür ging es auf dem Feld ganz schnell. Beim Vorjahresfünften hatte Cloppenburg nicht viel zu bestellen. Der erste Satz war nach nur 20 Minuten Spielzeit mit 13:25 futsch. Da half es auch nicht, dass mit Tea Terzievska und Kristin Fischer (Letztere nach Babypause) zwei Rückkehrerinnen im Aufgebot der Gäste standen.

An Münsters Überlegenheit änderte sich auch in den beiden folgenden Durchgänge nichts: Die Westfälinnen ließen nichts anbrennen und holte sich mit Satzerfolgen von 25;15 und 25:14 ungefährdet den Sieg. „Münster hat uns überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen, wir hatten keine Chance“, sagt Ristoski.

Das sollte sich gegen Spitzenreiter Köln II ändern. Der TVC hielt gegen die Domstädterinnen im erst zweiten Saisonheimspiel klasse mit, so dass sich eine stark umkämpfte Partie entwickelte. Cloppenburg ging nach 26 Minuten mit 25:22 in Führung. Christine Tabelings Aufschlag bekam der FCJ II nicht unter Kontrolle – der Servicewinner bescherte den Satzgewinn.

Ähnlich ausgeglichen sollte der zweite Durchgang verlaufen. Dabei profitierten die Gastgeberinnen fraglos davon, dass Köln nicht weniger als sieben Angaben verschlug. Zum 2:0 indes sollte es nicht reichen. Nach einem 23:23 hatten die Gäste nun das glücklichere Ende für sich und glichen mit 25:23 nach 28 Minuten aus. Anschließend machte sich auf TVC-Seite ein Kräfteverschleiß bemerkbar. Zwar verkürzte das Ristoski-Team Rückstände, aber ein Durchhänger von 12:14 auf 13:21 sollte sich als zu hohe Hypothek erweisen. Die Aufholjagd endete nach einer halben Stunde Spielzeit beim 19:25.

Wer nun gedacht hatte, dass die Cloppenburgerinnen einbrechen würden, sah sich getäuscht. Zwar liefen sie im vierten Abschnitt über weite Strecken kleinen Rückständen hinterher, andererseits schafften sie es aber auch nicht, das Blatt zu wenden. Beim 19:23 drohten ihnen die Felle davonzuschwimmen, doch sie rafften sich ein weiteres Mal auf, kamen bis auf 22:23 heran, um dann doch nach mehr als zwei Stunden Gesamtspielzeit mit dem 22:25 nicht nur den Satz, sondern auch das ganze Spiel zu verlieren.

„Kann ich meiner Mannschaft irgendetwas vorwerfen?“, fragte Trainer Tomislav Ristoski rhetorisch. „Meine Spielerinnen haben alles gegeben, aber in entscheidenden Momenten hat die Kraft gefehlt. Da merkte man, dass wir eine lange Pause machen mussten und nicht einmal trainieren konnten. Deshalb fehlt dann die Kondition, daraus resultiert mangelnde Konzentration und daraus wiederum entstehen Fehler.“

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