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Warum ein positiver Test bei Rasta für eine Zwangspause ausreicht

Der Basketball-Zweitligist sitzt in der Corona-Falle und hofft auf eine schnelle Rückkehr in den Alltag. Die isolierten Spieler wurden mit Trainingsutensilien versorgt.

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Wie geht's weiter? Vladimir Lucic und Marius Graf. Foto: Schikora

Wie geht's weiter? Vladimir Lucic und Marius Graf. Foto: Schikora

Bei Rasta Vechta geht das Warten in die nächste Runde – in die dritte Runde, um genau zu sein. Der Basketball-Zweitligist wartet nach drei Niederlagen in Serie auf das Ende des Negativtrends. Der Ex-Erstligist wartet zudem nach fünf Heimspielen in Folge ohne Zuschauer auf das Ende der trostlosen Geisterspiel-Atmosphäre. Und: Nach einer Quarantäne-Anordnung für einen Großteil des Teams und der Absage der für Samstag geplanten Partie bei den Panthers Schwenningen wartet der Tabellen-14. der 2. Bundesliga ProA auf die Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb.

Ein Spieler aus Rastas ProA-Kader ist an Corona erkrankt (positives PCR-Testergebnis am Dienstagabend), die Symptomatik in der Nacht nach dem Trier-Spiel ist inzwischen überstanden. Die anderen PCR-Tests waren auch bei der letzten Testung allesamt negativ. Rastas gesamte ProA-Crew, also Spieler sowie Trainer- und Betreuerstab, ist geimpft. Und warum ist ein Großteil des Teams als Kontaktpersonen in Quarantäne? Rasta verwies nur auf „die im Landkreis Vechta geltenden Regelungen“. Weitere Details sowie die genaue Anzahl der Spieler in Isolation nannte Rasta nicht.

Nach OM-Medien-Informationen ist die jüngste Impfstatus-Herabstufung für Johnson-&-Johnson-Geimpfte, die VEC-Landrat Tobias Gerdesmeyer unlängst kritisiert hat, für Rastas Zwangspause verantwortlich. Ob Rasta am Sonntag genug Akteure für den Spielbetrieb hat, um bei den Rostock Seawolves (16.30 Uhr) anzutreten, ist noch offen. Laut Corona-Protokoll der Liga gilt: Sind acht Akteure negativ PCR-getestet und damit spielberechtigt (gilt auch für verletzte Spieler), dann muss gespielt werden.

Die Dragons sind vorerst aus dem Gröbsten raus

Teammanager Sebastian Südkamp hat derweil die isolierten Spieler mit Trainingsutensilien versorgt, Athletikcoach Arturo Ruiz kümmert sich um Online-Workouts. Geschäftsführer Stefan Niemeyer, der angesichts der schwierigen Lage den Klassenerhalt als Ziel für den Rest der verkorksten Saison ausgerufen hat, hofft auf eine schnelle Rückkehr in den Trainingsalltag.

Rasta war nicht das einzige ProA-Team, das das Wochenende in Quarantäne verbrachte. Nach den Nürnberg Falcons meldeten auch die Tigers Tübingen „mehrere positive Fälle innerhalb des Teams“. Vier der acht Spiele vom Samstag fielen aus, darunter auch die Partie Artland Dragons - Leverkusen. Die Dragons haben das Gröbste inzwischen überstanden. „Bis auf einen Spieler sind alle raus aus der Isolation“, so Geschäftsführer Marius Kröger am Samstag. Die Dragons sind bereits mit drei Partien im Rückstand. Am Tag nach ihrem letzten Spiel gegen Nürnberg (8. Januar) hatte es einen positiven Schnelltest gegeben. Die anschließenden PCR-Tests brachten vier positive Ergebnisse, unter der Woche folgten vier weitere Erkrankungen (zwei Profis, zweimal Betreuerstab). Am Freitag gab's nun den ersten Medizincheck, am Montag folgte ein zweiter, danach wird erstmals wieder trainiert.

Daniel Zdravevski gehört dann nicht mehr zum Dragons-Kader. Der 20-Jährige, im Sommer aus Hagen gekommen, wechselt auf Leihbasis bis Saisonende zum Team Ehingen/Urspring. Apropos Ehingen: Beim Schlusslicht, das am Samstag mit dem 75:116 gegen Bochum die 20. Pleite im 20. Spiel kassierte, gab's mit Blick auf den Neustart in der ProB und mit sofortiger Wirkung ein großes Stühlerücken. Manager Nico Drmota legte sein Amt nieder, seinen Posten übernahm der bisherige ProA-Coach Felix Czerny, der wiederum vom bisherigen Co-Trainer Johannes Hübner beerbt wurde.

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