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Vördens Basketballerinnen starten in eine neue Ära

Nach mehr als drei Jahrzehnten rückt Trainer Horst Maronn ins zweite Glied. Die Saison beginnt am Sonntag mit einem Heimspiel.

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Der TV Vörden 2020/21. Von links: Trainer Steffen Schorer, Maja Rüdiger, Janin Kramer, Maike Oesting, Fiona Stahl, Malea Sprehe, Thea Alschner, Maja Rehling, Nicole Vogel, Lusia Sahlfeld, Marieke Köster, Pia Sprehe, Jana Sprehe, Carina Lotte, Juliana Hippler und Co-Trainer Horst Maronn. Es fehlen: Maren Katschinski, Anina Junghans, Daniela Pesch und Ulrike Meier-Hedde. Foto: Junghans

Der TV Vörden 2020/21. Von links: Trainer Steffen Schorer, Maja Rüdiger, Janin Kramer, Maike Oesting, Fiona Stahl, Malea Sprehe, Thea Alschner, Maja Rehling, Nicole Vogel, Lusia Sahlfeld, Marieke Köster, Pia Sprehe, Jana Sprehe, Carina Lotte, Juliana Hippler und Co-Trainer Horst Maronn. Es fehlen: Maren Katschinski, Anina Junghans, Daniela Pesch und Ulrike Meier-Hedde. Foto: Junghans

Es ist das Ende einer Ära – und das ist in diesem Fall kein bisschen übertrieben: Seit mehr als drei Jahrzehnten stand Horst Maronn als Coach bei den Basketballerinnen des TV Vörden an der Seitenlinie – „mit einem Jahr Pause“, wie er betont. Jetzt wechselt er ins zweite Glied und übergibt das Amt an einen Jüngeren. Zur neuen Saison in der 2. Regionalliga, die für den TVV am Sonntag (16.00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die BG Göttingen II beginnt, übernimmt Steffen Schorer (28) das Traineramt. Horst Maronn (62) bleibt dem TVV als Co-Trainer erhalten.

„Das hat sich so ergeben“, erklärt Horst Maronn. „Steffen hat gerade seine C-Lizenz gemacht, mit 'sehr gut'. Ich glaube, er macht ein moderneres Training als ich. Ich werde mich mehr um das Organisatorische kümmern.“

Auch im Kader hat sich einiges getan. Die langjährige Leistungsträgerin Yvonne Stuckenberg legt aus privaten Gründen eine Pause ein. Zudem gibt es einen regen Austausch mit dem Nachwuchs des Bundesligisten Osnabrücker SC. Mit Marike Köster, Thea Alschner und Maike Oesting sind drei ehemalige OSC-Talente aus der U-18-Bundesliga WNBL nach Vörden gekommen. Umgekehrt spielen mit den Schwestern Malea und Pia Sprehe sowie Ida Junghans drei Nachwuchsspielerinnen des TVV künftig parallel für die Osnabrücker. „Da hat sich so eine Kooperation ergeben, ohne dass es geplant war“, berichtet Maronn.

Sportlich kann der TVV die Saison ohne Druck angehen. In der 7er-Liga gibt es keine Absteiger. „Wir müssen gucken, wie wir uns finden. Wir haben einen ziemlich großen Kader“, sagt Horst Maronn und nennt „Platz drei oder vier“ als Ziel.

Zu den Heimspielen sind coronabedingt nur 50 Zuschauer zugelassen, Ersatzspielerinnen inklusive. Die wenigen Tickets müssen über die TVV-Homepage bestellt werden. Für alle, die nicht in der Halle sein können, plant der TVV einen kostenlosen Livestream auf Youtube.


TV Vörden 2020/21

  • Abgänge: Yvonne Stuckenberg (Pause), Magdalena Imwalle, Anna Steinkamp (beide Karierreende), Sophie Groteschulte (2. Damen).
  • Zugänge: Anina Junghans (zurück), Pia Sprehe, Maja Rüdiger (beide eigene Jugend), Marike Köster, Thea Alschner, Maike Oesting (alle Osnabrücker SC).
  • Kader: Anina Junghans (20), Juliana Hippler (30), Daniela Pesch (35), Luisa Sahlfeld (23), Pia Sprehe (15), Thea Alschner (18), Nicole Vogel (43), Jana Sprehe (19), Maren Katschinski (24), Janin Kramer (37), Carina Lotte (20), Malea Sprehe (17), Maja Rehling (18), Marieke Köster (18), Ulrike Meier-Hedde (43), Maike Oesting (18), Fiona Stahl (22), Maja Rüdiger (17).
  • Trainer: Steffen Schorer (28).
  • Co-Trainer: Horst Maronn (62).

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