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Volleyballfrauen des TVC mit vorzeitigem Matchball

Mit einem Sieg gegen BW Aasee hätte Cloppenburg den Verbleib in der Dritten Liga West so gut wie sicher.

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Angriffswucht: Katharina Rathkamp möchte mit dem TV Cloppenburg den siebten Sieg in Serie einfahren. Gegner am Sonntag ist BW Aasee. Foto: Langosch

Angriffswucht: Katharina Rathkamp möchte mit dem TV Cloppenburg den siebten Sieg in Serie einfahren. Gegner am Sonntag ist BW Aasee. Foto: Langosch

Im Kalenderjahr 2022 haben die Volleyballfrauen des TV Cloppenburg sportlich vielleicht nicht alles, aber zumindest sehr vieles richtig gemacht. 6 Spiele haben sie im Januar und Februar bestritten, alle 6 entschieden sie für sich. Dabei holten sie 15 von den 18 maximal möglichen Punkten. Lohn der Mühen und der Siegesserie: Der TVC führt die Abstiegsrunde in der Dritten Liga West souverän an und am Sonntag können sich die Cloppenburgerinnen mit einem Heimsieg gegen BW Aasee noch weiter absetzen. Die Begegnung in der Cloppenburger Sporthalle an der Leharstraße beginnt um
16 Uhr.

Der Vorsprung auf den zweitplatzierten TV Eiche Horn beträgt schon 4 Punkte, Bayer Leverkusen II auf Rang 5 und damit auf dem ersten Abstiegsrang liegt gar schon 9 Zähler zurück. „Wir brauchen noch einen Sieg, dann sind wir durch“, lautet die Rechnung, die TVC-Trainer Tomislav Ristoski 5 Spiele vor dem Saisonende aufmacht. „Schließlich treffen unsere Verfolger auch noch in direkten Duellen aufeinander und nehmen sich gegenseitig die Punkte ab. Aber darauf schauen wir nicht. Wir wollen unseren ersten ,Matchball' schon am Sonntag verwandeln, um frühzeitig aus dem Abstiegskampf rauszukommen.“

Gegner Aasee liegt – mit bislang nur zehn Punkten auf dem Konto – aktuell auf Rang sechs. Die Münsteranerinnen sind an diesem Wochenende gleich zweimal im Einsatz. Am Freitagabend gastieren sie bei Schlusslicht Union Emlichheim II, bevor am Sonntag die Reise nach Cloppenburg führt. Ist die Belastung, der die Blau-Weißen ausgesetzt sind, ein Vorteil für den TV Cloppenburg? „Ich denke, nicht“, sagt Tomislav Ristoski. „Wenn die beiden Spiele direkt hintereinander wäre, könnte es so sein. Aber da ist ein Tag Pause dazwischen, das geht dann für Aasee.“

Im Hinspiel setzte sich das Ristoski-Team mit 3:2 durch. Nach 2:1-Satzführung verpasste es den Dreier durch ein 22:25 im vierten Durchgang knapp, um dann aber im Tiebreak mit 15:11 und nach zwei Stunden Gesamtspielzeit die Oberhand zu behalten. Dass das zweite Aufeinandertreffen leichter wird, damit rechnet Ristoski allerdings nicht. „Ich habe den Livestream der Partie von BW Aasee bei den SF Aligse gesehen. Da waren mit Kira Hegge und Franziska Helming Spielerinnen dabei, die gegen uns nicht im Kader gestanden haben. Da dürfen wir davon ausgehen, dass Blau-Weiß stärker als im Hinspiel sein wird.“

Wie das Cloppenburger Aufgebot aussehen wird, steht noch nicht fest. „Es sieht bis jetzt aber ganz gut aus“, hofft Trainer Ristoski, im vorletzten Saisonheimspiel von kurzfristigen Ausfällen verschont zu bleiben.

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