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Volleyball zieht Lockdown vor

Die Dritten Ligen setzen den Spielbetrieb zunächst bis Dezember aus. Betroffen davon sind auch die Cloppenburger Frauen.

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Zwangspause: Auf ihr nächstes Punktspiel müssen die TVC-Volleyballfrauen (rechts: Lisa Lammers neben Karoline Meyer) bis mindestens Dezember warten. Foto: Langosch

Zwangspause: Auf ihr nächstes Punktspiel müssen die TVC-Volleyballfrauen (rechts: Lisa Lammers neben Karoline Meyer) bis mindestens Dezember warten. Foto: Langosch

Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Volleyballverbandes (DVV) haben nach den am Mittwoch beschlossenen Vorgaben der Bundesregierung entschieden, den Spielbetrieb auch in sämtlichen Dritten Ligen sowie Regionalligen von sofort an auszusetzen.

Damit entfallen auch an diesem Wochenende (30. Oktober bis 1. November) alle Begegnungen, obwohl die Verordnung des Bundes erst am 2. November in Kraft tritt. Nicole Fetting, Generalsekretärin des DVV, sagt: „Wir nehmen die Coronasituation, die Ängste und Bedenken der Volleyball-Teams in den Vereinen sehr ernst und sind uns unserer Fürsorgepflicht bewusst. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dass wir bereits den Spieltag vor dem Inkrafttreten der neuen Maßnahmen ab dem 2. November absagen. Wir hoffen, dass alle damit verantwortungsbewusst umgehen, damit wir ab Dezember den Spielbetrieb fortsetzen können.“

Schutz der Menschen hat größte Priorität

Gerald Kessing, Bundesspielwart des DVV, sagt: „Der Schutz unserer Sportlerinnen und Sportler sowie deren Angehörigen hat größte Priorität. Wir hoffen, dass die schnelle und konsequente Umsetzung der Maßnahmen dazu führen, dass wir bald wieder trainieren und spielen dürfen. Der Bundesspielausschuss wird die Zeit nutzen, um Szenarios zu erarbeiten, die eine Weiterführung des Spielbetriebs nach Beendigung der Beschränkungen ermöglichen.“

Tomislav Ristoski, Trainer der Cloppenburger Frauen in der Dritten Liga West, sieht ein Für und Wider: „Wir hätten natürlich sehr gerne weitergespielt, aber so haben wir wenigstens eine einheitliche Regelung und alle Mannschaften sind – wenn es dann im Dezember weitergehen sollte – auf dem gleichen Stand.“ Dass das am Sonntag vorgesehene Heimspiel gegen die SF Aligse ebenfalls flachfällt, ist kein großes Drama, findet Ristoski: „Die Aligserinnen hatten sowieso wegen einer Verlegung angefragt, weil sie nicht in ein Risikogebiet fahren wollten.“

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