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Volleyball: Doppeltes TVC-Heimspielpack zum Ausstand

Mit Partien am Donnerstag und am Samstag beenden die Cloppenburger Drittligafrauen die Saison. Trainer Tomislav Ristoski hört nach der Spielzeit auf.

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Es wird Zeit zu gehen: Für Trainer Tomislav Ristoski wird der Aufwand als Trainer der Cloppenburger Volleyballfrauen zu groß. Foto: Langosch

Es wird Zeit zu gehen: Für Trainer Tomislav Ristoski wird der Aufwand als Trainer der Cloppenburger Volleyballfrauen zu groß. Foto: Langosch

Mit zwei Heimspielen am heutigen Donnerstag und am Samstag geht die Saison in der Dritten Liga West für die Volleyballfrauen des TV Cloppenburg zu Ende. Den Auftakt macht heute von 20 Uhr an die Partie gegen BW Aasee aus Münster, am Samstag ist Bayer Leverkusen II zu Gast (Beginn: 18 Uhr).

Für Coach Tomislav Ristoski sind es zwei besondere Spiele, denn danach ist für ihn auf der TVC-Bank Schluss. Nach rund dreieinhalb Jahren als sportlich Verantwortlicher bei den Cloppenburger Frauen legt er seinen Posten nieder. Die Suche nach einem Nachfolger läuft noch.

„Es geht nicht anders, die Aufgabe als Trainer ist ein Vollzeitjob“, sagt Ristoski. „Es sind ja nicht nur die Trainingseinheiten und die Spiele, dazu kommen die Videoanalysen. Da ist es auch nicht damit getan, Spiele der Gegner einmal anzuschauen, das geht teilweise bis tief in in die Nacht hinein. Auf jeden Fall ist das Ganze sehr zeitaufwendig. Die Familie kommt zu kurz, die Arbeit kommt zu kurz. Es ist Zeit, daran etwas zu verändern.“

"Ich rechne mit einem hoch motivierten Gegner."Tomislav Ristoski, TVC-Trainer

Immerhin hinterlässt Ristoski ein bestelltes Feld. „Mein Job ist erledigt“, meint der Coach. Der Klassenerhalt ist seit Wochen sicher. Dafür haben die Cloppenburgerinnen mit einer Serie von sieben Siegen am Stück zu Beginn des Kalenderjahres 2022 gesorgt. Unter anderem setzte sich der TVC im Hinspiel bei BW Aasee mit 3:2 durch.

Die Münsteranerinnen haben unterdessen nur noch eine theoretische Chance, den Gang in die Regionalliga zu vermeiden. Dazu müssten sie nicht nur alle ihre drei verbleibenden Spiele gewinnen, sondern auch noch darauf hoffen, dass die Ergebnisse der Konkurrenz stimmen. „Wir auch immer, für Aasee ist das Spiel in Cloppenburg die allerletzte Chance. Wenn die Blau-Weißen nicht gewinnen, steigen sie ab. Also rechne ich mit einem hoch motivierten Gegner, der alles geben wird, um die Punkte zu holen. Und Aasee ist sowieso eine kampfstarke Mannschaft, das wird ein schweres Spiel“, sagt Ristoski.

Seine Mannschaft hingegen spielt ohne Druck. Das hatte in den beiden jüngsten Begegnungen zur Folge, dass sie mit Niederlagen endeten (0:3 in Leverkusen, 2:3 in Osnabrück). TVC-Trainer Ristoski wünscht sich, dass sein Team den guten Eindruck, den es zum Ende der Vorrunde und zu Beginn der Abstiegsserie gemacht hat, zum Ausstand nicht auf der Zielgeraden verdirbt. Kleiner Anreiz: Es ist bei nur einem Punkt Rückstand noch möglich, die Playdowns auf Platz eins beenden.

Personell sieht es bei den Cloppenburgerinnen ganz gut aus. Allerdings fällt Diagonalangreiferin Katharina Rathkamp mit einer Fußverletzung aus, während Zuspielerin Karoline Meyer aus beruflichen Gründen passen muss.

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