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Voller Tatendrang zurück ins Teamtraining

Jugendfußballer dürfen nach dem Lockern der Corona-Bremse wieder in Mannschaftsstärke auf den Platz. Die Vorfreude in Cloppenburg ist groß.

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Voller Tatendrang: Die D-Junioren des JFV Cloppenburg waren eines der ersten Teams, die zu Wochenbeginn wieder ins Mannschaftstraining einsteigen durften.  Foto: Wulfers

Voller Tatendrang: Die D-Junioren des JFV Cloppenburg waren eines der ersten Teams, die zu Wochenbeginn wieder ins Mannschaftstraining einsteigen durften.  Foto: Wulfers

Na endlich: Es herrscht wieder Betrieb auf den Fußballplätzen des Kreises Cloppenburg. Nachdem am vergangenen Samstag die Inzidenz am 5. Tag in Folge unter 100 lag, ist für Jugendliche bis 18 Jahren ein Training unter freiem Himmel mit Gruppen bis zu 30 Personen mit Kontakt wieder möglich.

„Mehr als 40 Tore schieß' ich auch“, ließ einer der Youngster beim Betreten des grünen Rasens keinerlei Zweifel am persönlichen Saisonziel. Ob der junge Kicker die Marke von Bayern-Star Robert Lewandowski erreicht, wird erst die Zukunft zeigen. Jedenfalls machte er sich mit seinen Mannschaftskameraden der D-Jugend des JFV Cloppenburg mit Begeisterung und voller Tatendrang auf zur ersten Übungseinheit in voller Mannschaftsstärke. „Endlich geht es wieder los. Bisher durften wir nur in Fünfergruppen trainieren, jetzt kommt die ganze Mannschaft wieder zusammen“, freute sich Marlon Wichmann, der die Truppe zusammen mit Jürgen Gersema und Christian Heitgerken trainiert.

Jüngerer Jahrgang durfte nicht trainieren

Und auch Dirk Wichmann, sportlicher Leiter der Leistungsmannschaften des Jugendfördervereins, stand die Freude ins Gesicht geschrieben. „Vor allem für unsere C-Jugend war es eine Katastrophe. Vorher durften wir ja nur bis einschließlich 13 Jahren in 5er-Gruppen trainieren. Der jüngere Jahrgang des Teams durfte also trainieren, der ältere nicht. Jetzt geht es für die gesamte Mannschaft wieder los.“

Eigentlich hatte Wichmann geplant, den Leistungsfußball von der A- bis zur C-Jugend anzubieten und die D-Junioren bei ihren Heimatvereinen zu belassen. „Wir haben uns dann aber entschlossen, die D-Junioren dazuzunehmen, weil andere Vereine im Umkreis selbst in dieser Altersklasse Leistungsfußball anbieten wollen. Zum Beispiel wechselten talentierte Fußballer aus dem Stadtgebiet, und somit den Stammvereinen des JFV zu anderen Klubs.“

Kritik an Benutzungsverbot der Sanitäranlagen

Beim Blick über das weite Rund an der Friesoyther Straße kommt Wichmann zudem ein weiterer Aspekt, der dringend einer Lösung bedarf, in den Sinn. „Aus mir unerklärlichen Gründen dürfen wir Platz 1 sowie die Tribüne nicht nutzen. Die Spieler müssen umgezogen zum Training kommen. Außerdem haben wir generell keine Möglichkeit, die sanitären Einrichtungen und die Umkleidekabinen der Tribüne zu nutzen. Das ist ein unhaltbarer Zustand.“

Dann aber wandte sich Wichmann weit erfreulicheren Dingen zu. „Wir starten mit 12 oder 13 Mannschaften in die Saison und haben für alle Teams Trainer und Betreuer.“ Sprach's und richtete den Blick wieder auf das engagierte Treiben auf dem Rasen. Sollte der eingangs erwähnte Youngster seine Zielvorgabe von mehr als 40 Toren umsetzen, so dürften die sportlichen Erfolge nicht ausbleiben...

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