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Volksbanken-Laufcup soll im Oktober wieder starten

Die Veranstalter der beliebten Laufserie planen eine Neuauflage - sofern Corona es zulässt. Der Vechtaer Antonius Schröer rückt unterdessen ins Orgateam auf.

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Wann laufen sie wieder? Teilnehmer des Welper Waldlaufs. Foto: Schikora

Wann laufen sie wieder? Teilnehmer des Welper Waldlaufs. Foto: Schikora

Man muss schon tief im Archiv graben, um auf den letzten Lauf des Volksbanken-Laufcups zu stoßen, der wirklich stattfand. Und natürlich endet diese Suche irgendwann im ersten Quartal des Jahres 2020 – in jenen seligen Zeiten also, in denen Corona in Deutschland noch als Biermarke bekannt war und nicht als ein Virus, das die Welt stillstehen lässt: Am 11. Januar 2020 bescherten 330 Ausdauersportler dem Langfördener SgH-Lauf bei seiner 21. Auflage einen Teilnehmerrekord. Danach ging nichts mehr im Volksbanken-Laufcup. Wenige Wochen vor dem geplanten Start der Serie 2020/21 im Mai zogen die Organisatoren pandemiebedingt die Reißleine und sagten die gesamte Saison der beliebten Volkslaufserie ab.

Auch ein Jahr später ist der Laufcup von einem Normalbetrieb weit entfernt. Corona macht eine verlässliche Planung weiterhin unmöglich. Jetzt aber gibt es zumindest etwas Licht am Ende des Tunnels. Sollte die Pandemie es erlauben, wollen die Macher am Tag der Deutschen Einheit (Sonntag, 3. Oktober) mit dem Dümmerlauf von SW Osterfeine einen Neustart in die Volksbanken-Laufcup-Saison 2021/22 wagen. Wie diese aussehen soll, ist noch völlig offen.

„Da wir derzeit natürlich in unsicheren Zeiten leben, ist es schwer vorherzusagen, wann die Serie wieder starten kann. Wir wissen ja auch nicht, welcher Verein welche Läufe durchführt“, räumt Maik Escherhaus aus dem Organisationsteam ein: „In einem nach wie vor ganz schwierigen gesellschaftlichen Umfeld wollen wir aber irgendwie eine Perspektive eröffnen.“ Er spricht von einem „guten Konstrukt“, das man nun ans Leben kriegen wolle. Auf ihren Sponsor können sich die Organisatoren dabei weiter verlassen. Die Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken im Kreis Vechta will die Serie weiterhin fördern.

Beim OSC Damme gibt es Überlegungen, den beliebten Stadtlauf in den Herbst zu verlegen

Auch personell ist das Orgateam bereit. Hier hat es einen Wechsel gegeben. Olaf Dickmayer, der sich jahrelang ehrenamtlich um die Ergebnisauswertung gekümmert hat, kann dies aus zeitlichen Gründen nicht mehr leisten. Für ihn rückt der Vechtaer Dauerläufer und Coronathon-Macher Antonius Schröer (59) ins Orgateam, zu dem neben Maik Escherhaus (43) auch noch Franz Steinkamp (54) gehört. Am Sonntag trafen sich die vier mit Abstand draußen auf dem Langenberger Sportplatz, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Der nun anvisierte Starttermin 3. Oktober bedeutet auch, dass die normalerweise im Sommer stattfindenden Läufe in Vechta, Langenberg, Brockdorf, Steinfeld, Damme und Goldenstedt in diesem Jahr wohl nicht in die Laufcup-Wertung einfließen werden – wenn sie denn stattfinden. „Das sind bittere Pillen, die wir aber schlucken müssen“, sagt Maik Escherhaus, der selbst den Lauf in Langenberg organisiert. Ob es diesmal eine „Mini-Serie“ wird oder diese Läufe einfach nächstes Jahr quasi an die Serie 2021/22 angehängt werden, ist noch offen. Beim OSC Damme gibt es Überlegungen, den beliebten Stadtlauf in den Herbst zu verlegen. Im Fall des Laufs im Juli in Langenberg will Maik Escherhaus erst vier Wochen vorher über eine Austragung entscheiden. Goldenstedt hat bereits abgesagt.

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