Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Visbek fehlt nur noch die Krönung

Die Tennisdamen hoffen nach dem überragenden 9:0 gegen den THC von Horn und Hamm auf den Aufstieg in die 2. Liga.

Artikel teilen:
Volle Power: Visbeks Shaline Pipa am Sonntag im Spiel gegen den THC von Horn und Hamm. Sie hat keines ihrer Spiele in der Sommersaison verloren. Foto: Schikora

Volle Power: Visbeks Shaline Pipa am Sonntag im Spiel gegen den THC von Horn und Hamm. Sie hat keines ihrer Spiele in der Sommersaison verloren. Foto: Schikora

Rieseneuphorie beim TV Visbek. „Einfach irre!“, frohlockte Teamkapitänin Barbara Schneider nach der 9:0-Ansage gegen den THC von Horn und Hamm am Sonntag. Die Freude hatte zweierlei Gründe: Erstens war es ein unerwartet deutlicher Triumph für die Visbekerinnen. Und zweitens – noch bedeutsamer – wird der TVV durch diesen Erfolg aller Voraussicht nach von der Regionalliga Nord-Ost in die 2. Bundesliga Nord aufsteigen.  Nur die endgültige Bestätigung vom Verband steht noch aus. Visbek steht zu Saisonende nach drei Spielen mit 4:2 Punkten als Zweiter da – Meister TC Blau-Weiß Berlin II darf aber nicht in Liga zwei aufsteigen.

Am Sonntag machten die Gastgeberinnen gegen die Gäste aus Hamburg kurzen Prozess. Schon nach den Einzeln stand es 6:0 – die Partie war entschieden. Es waren keine Rechenspiele mehr nötig. „Nie im Leben hätte ich das für möglich gehalten, dass wir gegen so eine starke Mannschaft 6:0 nach den Einzeln führen“, hielt Barbara Schneider fest.

Annelou Nab (6:1, 6:1), Shaline Pipa (6:4, 6:4), Merle Herold (6:3, 6:3), Julia Middendorf (7:6, 6:2) und Lola Glantz (6:3 6:3) brauchten für ihre Siege lediglich zwei Sätze. Etwas kniffliger war es für Marie-Charlot Lonnemann. Nach den ersten beiden Sätzen (6:4, 3:6) erkämpfte aber auch sie im Matchtiebreak (10:8) einen Punkt.

„Das war wirklich fantastisch.“Visbeks Teamkapitänin Barbara Schneider

„Die Mädels waren zwar alle zu Beginn nervös, waren aber total fokussiert und haben alle abgeliefert, alle eine Topleistung gebracht. Das war wirklich fantastisch“, schwärmte die Teamkapitänin von ihrer Truppe. Die Leistung sei in allen drei Saisonspielen gut gewesen – und am Sonntag „herausragend“.

Trotz der schon feststehenden Niederlage sind die Gäste noch in zwei von drei Doppeln angetreten. Nur eines fiel aus, weil sich THC-Spielerin Martina Spigarelli im Einzel eine Zerrung zugezogen hatte. So bot sich für die Visbekerinnen die Möglichkeit, auch die Ersatzspielerinnen noch zum Einsatz kommen zu lassen. Shaline Pipa und Theresa Stukenborg holten ein 6:1, 5:7, 11:9 und Hanna Fangmann verbuchte mit Partnerin Iris Schwärter ein 6:2, 3:6, 10:8.

So standen am Ende ein herausragender 9:0-Erfolg und die Freude über eine starke Mini-Saison in der Regionalliga. Zum absoluten Glück fehlt noch die offizielle Zusage für den Aufstieg.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Visbek fehlt nur noch die Krönung - OM online