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Viele Fragezeichen in Oythe - aber eins ist beseitigt

Bezirksliga-Bilanz, Folge 7: VfL Oythe II. Jörg Schmedes tritt im Sommer die Nachfolge von Josef Vornhagen an. Derweil gibt's einen Engpass im Kader.

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Der Blick geht Richtung Neustart: Der VfL Oythe II kämpft um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Foto: Schikora

Der Blick geht Richtung Neustart: Der VfL Oythe II kämpft um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Foto: Schikora

Die Gegenwart ist voller Fragezeichen und Unwägbarkeiten – aber immerhin ist eine Frage für die Zukunft geklärt: Die Fußballer des VfL Oythe II werden in der kommenden Saison von Jörg Schmedes trainiert. Der jetzige Trainer der dritten Mannschaft in der Kreisliga wird befördert und nimmt als Co-Trainer seinen bisherigen Spieler Patrick Pundsack mit.

Derzeit deutet einiges darauf hin, dass Jörg Schmedes aber auch mit der Zweiten in der Kreisliga spielen wird. Denn: Oythe II steht als Vorletzter in der Bezirksliga nicht nur selbst auf einem Abstiegsplatz, sondern muss auch aufgrund der prekären Situation der Ersten um den Verbleib bangen. Das Landesliga-Team wird nämlich im März mit einer schlechten Ausgangslage in die Abstiegsrunde starten.

All das weiß natürlich auch Josef Vornhagen. Der jetzige VfL-II-Coach, der vor der Winterpause bei drei Spielen in der Verantwortung stand und am Saisonende seine Trainerkarriere endgültig beenden möchte, sagt: „Wir wollen zumindest sportlich den Klassenerhalt schaffen und uns nicht geschlagen geben.“

Vier Spieler wechseln in die Landesliga-Mannschaft

Auch wenn Josef Vornhagen das selbst nicht sagt: Von außen betrachtet muss die derzeitige Situation ein Grauen für einen Trainer sein. Um den Kader der ersten Herren zu vergrößern, wurden Lorenz Holzenkamp, Jacob Büssing, Johannes Finkenstädt und Jonas Suffner in der Winterpause aus der zweiten hochgezogen. Außerdem wechselte mit Sönke Ahlrichs ein für Josef Vornhagen „wichtiger Spieler“ zum Cloppenburger Kreisligisten SV Peheim.

So bleibt der Reserve aktuell ein Kader von 15 Spielern – davon zwei Torhüter. Pascal Wohlers (ab 1. März) und Tobias Lienesch (ab 1. April) werden zudem bald nach Hamburg ziehen und daher zumindest seltener im Training sein. Deshalb baut Oythe II auf die Unterstützung durch den älteren A-Jugend-Jahrgang und die Dritte.

„Es ist schwierig. Die Konstellation mit der Ersten ist nicht einfach. Wir können aber sicherlich bei einigen Spielen auf die vier Spieler zurückgreifen“Josef Vornhagen zum Quartett, das vorerst zur Landesliga-Mannschaft gehört

Lamentieren will der 61-Jährige ohnehin nicht. Er freut sich stattdessen darüber, dass er in Nils Schmedes einen starken Spieler aus der Dritten für die Zweite gewinnen konnte. „Er wird eine feste Größe sein“, sagt der Coach. Oythe-III-Torjäger Sören Berendes (sieben Saisontore) wird zwar weiter mit seinem Team trainieren, aber in der Bezirksliga aushelfen.

In den ersten drei Einheiten hat Josef Vornhagen von seinem Personal einen positiven Eindruck gewonnen. Der Trend stimmte auch schon Ende 2021: Nach dem 0:7-Debakel beim FC Lastrup (Josef Vornhagen: „Ein Spiel, wo ich gedacht habe: ‚Oh Gott, wo bin ich jetzt gelandet?‘“) folgten ein passables 2:3 gegen den SV Altenoythe und dann ein 1:0-Sieg gegen SFN Vechta – dank großem Kampf.

Drei Punkte bis zum rettenden Ufer 

Von daher ist der Coach auch guter Dinge, was die Chancen auf die sportliche Rettung angeht. „Das wird zwischen Emstek, Lüsche und uns ausgemacht – glaube ich zumindest“, sagt er. Zum rettenden Ufer sind es nur drei Punkte, es ist also alles möglich. Trotz vieler Fragezeichen.

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