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Viel Raum für Spekulationen vorm letzten Vorrundenspiel der TVC-Handballer

Drittligist aus Cloppenburg tritt zum Kellerduell beim TV Bissendorf-Holte an. In welche Abstiegsgruppe kommt das Team von Coach Krowicki)

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Hartes Stück Arbeit: Im Hinspiel setzte sich der TV Cloppenburg (hier mit Krzysztof Pawlaczyk, links, im Duell mt Marius Kluwe) gegen Bissendorf-Holte mit 35:34 durch. Foto: Wulfers

Hartes Stück Arbeit: Im Hinspiel setzte sich der TV Cloppenburg (hier mit Krzysztof Pawlaczyk, links, im Duell mt Marius Kluwe) gegen Bissendorf-Holte mit 35:34 durch. Foto: Wulfers

Mit dem Kellerduell des Vorletzten beim Letzten geht die Vorrunde in der Gruppe B der 3. Liga für die Handballmänner des TV Cloppenburg zu Ende. Am Samstag gastieren sie beim Schlusslicht, TV Bissendorf-Holte. Anwurf in der Sporthalle an der Werscher Straße ist um 19.30 Uhr.

Aber egal, wie diese Begegnung ausgeht: Klarheit darüber, wie die Abstiegsrunde aussehen wird, bekommen die Cloppenburger in Bissendorf noch nicht. Denn das Team hat danach noch zwei Nachholspiele zu bestreiten und könnte dann mit vier Punkten den TVC noch ein-, vielleicht sogar überholen.

Der 11. der Gruppe B (aktuell ist dies Cloppenburg) geht in die Abstiegsgruppe II, der 12. käme in Staffel I. Bei diesem Szenario würde der 7. der Vorrundengruppe B den TVC begleiten (aktuell ist dies Minden II). Dazu kämen die Nummer 9 und 10 der Staffel A (sicher der DHK Flensborg und wahrscheinlich die HSG Eider Harde) sowie zwei Teams aus der Gruppe D. Als 9. wäre aktuell die HSG Gensungen/Felsberg dabei. Der zweite Platz bleibt indes frei, denn der Leichlinger TV hat zurückgezogen und wird mit 0 Punkten auf Rang 12 geführt.

Als 12. und damit Letzter bekäme es der TVC mit dem 7. und 11. der der Gruppe A zu tun. Außerdem ziehen der 9. und 10. aus der Staffel C in die Abstiegsgruppe I ein. Aus der eigenen Riege nähme der TVC den 8. mit. Das wird entweder LIT 1912 II oder die TSG A-H Bielefeld.

Das wiederum hat eine besondere Pointe: Gegen diese beiden Teams hat Bissendorf ein Spiel gewonnen, würde also 2:2 Punkte mitnehmen. Wird Bissendorf 11., würde der TVB aus den Partien gegen den 7. der Staffel B auf jeden Fall 0:4 Punkte einbringen. Folglich wäre es strategisch besser für das Team aus dem Osnabrücker Land, auf dem letzten Platz seiner Vorrundengruppe zu bleiben. Ob der TVB sich aber darauf einlässt und die Cloppenburger quasi gewinnen lässt oder dies tun sollte, darüber lässt sich streiten.

Um derlei Rechenspiele schert sich Cloppenburgs Trainer, Leszek Krowicki, kein bisschen. „Ich will mich nicht an irgendwelchen Spekulationen beteiligen, aber man sieht, wie schwach das System ist, wenn solche Taktierereien möglich sind. Ich bin aber Sportler und damit gehe ich in jedes Spiel, um zu gewinnen. Und ich gehe davon aus, dass die Bissendorfer genau so denken.“

Den ernüchternden jüngsten Auftritt mit dem 27:37 gegen GWD Minden II haben die Cloppenburger aufgearbeitet. „Die Jungs sind sehr selbstkritisch mit dem Spiel umgegangen“, sagt Krowicki. „Es war keine gute Leistung, die wir da abgeliefert haben. Wir haben die Vorgaben nicht umgesetzt und uns mit dem Rückzugsverhalten schwer getan. Dazu kamen so viele Fehler.“

Nun aber gilt die volle Konzentration der Partie im südlichen Landkreis Osnabrück. Im Hinspiel setzte sich der TVC mit 35:34 durch. Thomas Houtepen warf buchstäblich in letzter Sekunde den entscheidenden Treffer. „Das war ein sehr glücklicher Sieg“, erinnert sich Krowicki.

Der Cloppenburger Coach warnt zugleich davor, die Bissendorfer nach dem Klassement zu beurteilen. „Der Blick auf die Tabelle täuscht. Die ganz Liga ist sehr ausgeglichen, die Mannschaften sind nicht weit auseinander – und leichte Spiele gibt es schon gar nicht. Bissendorf hat eine gute Rückraumreihe, kann verschiedene Abwehrformationen spielen und beherrscht verschiedene Konzeptionen. Aber wir haben uns auf einige Sachen konzentriert, mit denen wir den TVB packen können.“ Welche das sind, behält Krowicki für sich und lässt sich nicht in die Karten schauen. Maciej Marszalek fehlt mit seiner Meniskusverletzung, außerdem müssen coronabedingt zwei Spieler passen.

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