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VfL Oythe will den ersten Sieg – und reaktiviert Christine Aulenbrock

Die Zweitliga-Volleyballerinnen erwarten den SCU Emlichheim zum Niedersachsenderby. Trainer Zoran Nikolic ist zuversichtlich.

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Jubelt Oythe am Samstag auch final? Szene vom Saisonstart gegen den BBSC Berlin. Foto: Schikora

Jubelt Oythe am Samstag auch final? Szene vom Saisonstart gegen den BBSC Berlin. Foto: Schikora

Der VfL Oythe will das erste Erfolgserlebnis 2021/ 22. Am Samstag um 17.00 Uhr treffen die Zweitliga-Volleyballerinnen von Trainer Zoran Nikolic in der Antonianumhalle auf den langjährigen Niedersachsenrivalen SCU Emlichheim. Nikolic sagt: „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, wir sind optimistisch.“ Der 56-jährige Serbe weiß aber auch aus eigener Erfahrung, dass Emlichheim immer mit enormer Kampfkraft kommt. Sicher ist: Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart braucht Oythe Zählbares, um nicht gleich mit dem Rücken an der Wand zu stehen.

Unter anderem auch deshalb, wurde für die Partie gegen die Grafschafterinnen Christine Aulenbrock reaktiviert. Da Sandra Hövels wegen einer leichten Bänderdehnung weiter ausfällt, könnte Aulenbrock vielleicht gleich von Anfang an zum Einsatz kommen. Im Training war die 29-jährige Beach-Expertin aus Bad Laer, die sich eigentlich mit Ablauf der vergangenen Saison vom VfL verabschiedet hatte, schon dabei. Nikolic und VfL-Volleyballobmann Matthias Schumacher haben Christine Aulenbrock erst mal für das Samstagsspiel gewinnen können; wie es dann weitergeht, wird sich zeigen. Nikolic sagt: „Eigentlich hätten wir sie ja gerne ganz im Kader behalten.“ Nach einer langen Beachsaison und anschließender Pause ist abzuwarten, wie sich die Wiedereingliederung der langjährigen VfL-Leistungsträgerin darstellt.

Zoran Nikolic betont zwar, dass er für Samstag elf Spielerinnen im Kader habe, aber mit zwei Liberas und zwei Zuspielerinnen doch auch eingeschränkt sei. Er hebt hervor, dass Mittelblockerin Marian Mischo nach einer studienbedingten Abwesenheit wieder voll zur Verfügung stehe. Nikolic lobt außerdem seine Kapitänin Franka Poniewaz, die beim 1:3 in Borken als Diagonalspielerin mit 20 Angriffspunkten und fünf direkt verwandelten Aufschlägen überzeugt habe. Borken sei aber „eine Topmannschaft in der Liga“, gegen die man schon eine Topleistung bieten müsse, um erfolgreich zu sein. „Es war aber eine Steigerung gegenüber dem Berlin-Spiel“, erklärt Nikolic. Bei der Montags-Analyse des Wochenendspiels sei das mit dem Team herausgestellt worden.

Kein Pokal - die Liga ist für Oythe fordernd genug

Emlichheim war bereits Gegner in der Vorbereitung. Beim Alte-Oldenburger-Cup trennte man sich mit einem 2:2-Unentschieden. Das Team von Trainer Pascall Reiß (33) ist mit zwei Siegen in Stralsund und gegen Bonn in die Saison gestartet, ehe es einen 1:3-Dämpfer gegen den VCO Münster gab.

Oythe verzichtet in dieser Saison übrigens auf eine Teilnahme am Pokal. „26 Punktspiele sind schon sehr viel für unser Team. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, sagt Nikolic auch mit Blick auf den lange unsicheren Corona-Hintergrund.

Für die Zuschauer gilt wie im ersten Heimspiel weiter die 2G-Regel. 300 Zuschauer waren maximal erlaubt, nur 100 waren da. Da VfL-Obmann Matthias Schumacher nicht davon ausgeht, dass es am Samstag einen Zuschauersprung über die 300 gibt, wurde auf eine Anpassung der Regeln in der Halle verzichtet. Es bleibt auch beim Einchecken mit der Luca-App.

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