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VfL Oythe steht auf verlorenem Posten

Gesundheitliche Probleme im Volleyballteam überlagerten die 0:3-Niederlage beim SCU Emlichheim. Coach Zoran Nikolic wünscht seinen Spielerinnen gute Besserung.

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Gerüstet sein für das, was kommt: Die Oytherinnen Sandra Hövels, Paulina Brys, Carina Mählmeyer und Emma Moorkamp (von links). In Emlichheim gab es zahlreiche Einschränkungen. Foto: Schikora

Gerüstet sein für das, was kommt: Die Oytherinnen Sandra Hövels, Paulina Brys, Carina Mählmeyer und Emma Moorkamp (von links). In Emlichheim gab es zahlreiche Einschränkungen. Foto: Schikora

0:3 in Emlichheim – hört sich deutlich an, ist es auch. Aber die Umstände waren für die Zweitliga-Volleyballerinnen vom VfL Oythe schwierig. Zahlreiche gesundheitliche Probleme im Team hatten die Verantwortlichen um Trainer Zoran Nikolic und Obmann Matthias Schumacher schon an eine mögliche Absage der Samstagspartie beim SCU Emlichheim denken lassen. Aber letztlich entschied man sich dafür, in die Grafschaft Bentheim zu reisen – und musste dort konstatieren, dass man beim 18:25, 21:25, 16:25 chancenlos war. Nach 70 Minuten waren die Punkte weg, Oythe liegt weiter auf Platz acht der Tabelle fest.

„An dieser Stelle muss ich einfach sagen, dass Gesundheit das Wichtigste ist. Ich wünsche allen betroffenen Spielerinnen gute Besserung“, sagte Zoran Nikolic mit Blick zurück auf die 17. Saisonpartie und voraus auf die nächste hohe Auswärtshürde am kommenden Sonntag bei Bayer Leverkusen.

Oythe musste am Samstag quasi ohne Zuspielerin auskommen. Paulina Brys war seit Mittwoch aus dem Training, gehandicapt durch Grippeerscheinungen bzw. Antibiotika; die 37-jährige Polin spielte letztlich sogar durch, weil die zweite Zuspielerin Mila Engelmann ebenfalls erkrankt war und nur für den Notfall auf der Bank saß.

Gastgeberinnen müssen nicht an ihre Grenzen gehen

Marian Mischo plagte sich mit einer Magengrippe herum, lief aber auch auf. Neuzugang Lina Köster stand wegen Schulterproblemen nicht im Kader. Die Wechsel, die Nikolic im Spiel vornahm, brachten auch keine Besserung. Luisa Fabek kam schon im ersten Satz für die Kanadierin Frederique Nicole, Sina Albers spielte im zweiten und dritten Durchgang für Marian Mischo, in der Schlussphase kam es zu einem Rücktausch. Auch Jule Nuxoll wurde im dritten Satz zwischenzeitlich für Teamkapitänin Franka Poniewaz gebracht.

Aber in Summe konnte der VfL den Niedersachsen-Rivalen nicht in Gefahr bringen. „3:0 ist 3:0. Es war ein deutliches Ergebnis“, stellte Zoran Nikolic nach der neunten Niederlage im 17. Saisonspiel fest. Emlichheim habe nicht an seine Grenzen gehen müssen und sei mit seiner Routine zum Erfolg gekommen.

Nikolic betonte, dass es schwierig sei, sich auf die sportlichen Dinge zu konzentrieren, wenn man „von Wochenende zu Wochenende zittern muss, wer spielen kann“. In der Vorbereitung auf das erste Spiel des Jahres gegen Spitzenreiter Volleys Borken (0:3) hatten drei positive Corona-Fälle im VfL-Team für Unruhe gesorgt.

Für die bevorstehende Woche vor dem Leverkusen-Spiel hofft der Coach auf störungsfreiere Trainingsmöglichkeiten. Zumindest sei das Saisonziel 40 Punkte erst mal zweitrangig. Jetzt rückt das ursprüngliche Ziel Klassenerhalt wieder in den Fokus. Im nächsten Heimspiel gegen Fortuna Bonn (12. Februar) könnten dafür die Weichen gestellt werden.

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