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VfL Oythe startet in anstrengende Wochen

Die Zweitliga-Volleyballerinen sind am Samstag in Essen gefordert. Es gibt ein gutes Omen. Aber Trainer Zoran Nikolic hatte Anlass zur Kritik.

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In großer Runde: VfL-Trainer Zoran Nikolic und sein Team. Foto: Schikora

In großer Runde: VfL-Trainer Zoran Nikolic und sein Team. Foto: Schikora

Am 6./7. November gab's die letzte Spielpause vor Weihnachten für die Zweitliga-Volleyballerinnen vom VfL Oythe. Nach insgesamt drei freien Wochenenden innerhalb der ersten sechs Spiele stehen nun neun Partien bis zum 19. Dezember bevor – ein ziemlicher Schlauch, unter anderem mit drei Doppelspieltagen. Am Samstag ab 18.00 Uhr steht das Duell beim VC Essen bevor.

Der Tabellendritte der vergangenen Saison hat trotz elf Punkten aus sieben Partien noch nicht so viel Fahrt aufgenommen, was auch mit der zwischenzeitlichen Sperrung der Essener Sporthalle Bergeborbeck nach Asbestfunden zu tun hat. Trainings- und Spielbetrieb wurden dadurch behindert. Aber: Die Mannschaft von Trainer Marcel Werzinger baut jetzt wieder auf ihre Heimstärke, die Halle ist freigegeben worden. Zuletzt hat Essen dreimal auswärts gespielt und dabei nur zwei Punkte geholt.

Beim VfL steht als letzter Eindruck die starke Leistung beim 3:1-Sieg in Bonn. Daran will VfL-Trainer Zoran Nikolic am Samstag anknüpfen. Alle zwölf Spielerinnen sind im Trainingsbetrieb, es geht nach einer stetigen Leistungssteigerung seit dem Saisonstart mit guter Laune und Zuversicht ins siebte Spiel.

Positive Erkenntnisse im Test gegen Cloppenburg

Allerdings gab es in der vergangenen Woche Anlass zu einer teaminternen Aussprache, als einige Akteurinnen angesichts des spielfreien Wochenendes nicht in dem Maße trainiert haben, wie es den Vorstellungen von Zoran Nikolic entspricht. „Das war für mich neu  - und unverständlich. Ich habe das kritisiert und wir haben darüber gesprochen“, erklärt der 56-jährige Serbe und ergänzt: „In dieser Woche war das wieder ganz anders.“

Es gab auch ein Testspiel gegen den Drittligisten TV Cloppenburg, das der VfL mit 4:0 gewonnen hat. Nikolic war das Ergebnis nicht so wichtig. Vielmehr schaute er auf die Erkenntnisse durch die Einsätze von einigen Akteurinnen, die bislang weniger gespielt haben, und vom kanadischen Neuzugang Frederique Nicole. „Insgesamt war es eine ordentliche Leistung“, sagt Zoran Nikolic. Obwohl er zurzeit aus dem Vollen schöpfen kann, sind Änderungen in der Startformation eher nicht zu erwarten, ließ er durchblicken.

Vor allem die gute Angriffsleistung in Bonn mit einer 46-prozentigen Erfolgsquote und insgesamt 66 Angriffspunkten stimmte ihn sehr zufrieden. Der Coach spricht von „großen Fortschritten“, an die man anknüpfen wolle. Dennoch weiß Nikolic: „Es wird ein schweres Spiel.“

Kein schlechtes Omen: Oythe hat seine letzte Partie vor der selbst gezogenen Corona-Notbremse für 2020/21 am 7. März in Essen mit 3:2 gewonnen.

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