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VfL Oythe legt gleich das nächste 3:0 nach

Die Zweitliga-Volleyballerinnen klettern in der Tabelle. Es gab ein Trainerlob für drei Spielerinnen.

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Im Austausch: VfL-Zuspielerin Paulina Brys (Nr. 5) gab den Ton an.  Foto: Schikora

Im Austausch: VfL-Zuspielerin Paulina Brys (Nr. 5) gab den Ton an.  Foto: Schikora

Das 3:0 gegen DSHS Köln war keine Eintagsfliege: Die Zweitliga-Volleyballerinnen vom VfL Oythe haben eine Woche nach dem zweiten Saisonsieg – im Zuge von fünf Niederlagen am Stück – einen zweiten makellosen Erfolg nachgelegt: Auch beim BSV Ostbevern gelang am Sonntag ein 3:0 (25:19, 25:20, 25:23). Damit ist die Mannschaft von Trainer Zoran Nikolic vom zwischenzeitlich letzten Tabellenplatz auf Rang acht vorgestoßen. Hier befindet sich allerdings die erste große Barriere, denn zu den siebtplatzierten Kölnerinnen sind es sechs Punkte Differenz.

Das aber kümmerte Zoran Nikolic am Sonntag nicht. Nach dem Gastspiel im Landkreis Warendorf sagte der VfL-Trainer: „Ich hoffe natürlich, dass es so weitergeht. Heute hat die Mannschaft das ordentlich gemacht und an die Leistung vom Köln-Spiel angeknüpft.“ Der Coach dachte aber auch schon an den Doppeleinsatz am kommenden Wochenende gegen Essen und Eimsbüttel: „Das wird nicht einfach, auch wenn nach zwei Siegen jetzt Euphorie da ist.“

In der Beverhalle lag der VfL Oythe in der Anfangsphase hinten. Das 1:4 nahmen die Gäste alsbald zum Anlass, das Geschehen an sich zu reißen. Über 8:5 und 12:7 eilte Oythe dem Satzgewinn entgegen. Nach dem 20:16 wurde er mit einem 25:19 klargemacht. Im zweiten Durchgang musste Oythe bei 10:10 und 14:14 schon mehr Widerstand brechen. Mit dem 19:16 war dann der Weg zum erneuten Satzgewinn vorgezeichnet. Dann hatten die Gäste bei 24:18 sechs Satzbälle. Als sein Team die ersten beiden vergeben hatte, nahm Zoran Nikolic bei 24:20 noch eine Auszeit; anschließend kam der verwandelte Satzball.

In Durchgang drei legte Oythe ein 7:3 vor, ehe Ostbeverns Trainer Dominik Münch zu einer ersten Auszeit schritt. Die Einheimischen kamen anschließend besser in die Partie – und zu einer 13:12-Führung. Im weiteren Verlauf blieben beide Teams eng beieinander. Bei 23:20 schien Ostbevern das Momentum auf seiner Seite zu haben. Doch der VfL Oythe konterte fulminant mit einer 5:0-Serie und vollendete mit dem ersten Matchball zum 25:23.

Zoran Nikolic sagte: „Der Satz war eigentlich schon verloren.“ Aber die eingewechselten Luisa Fabek (Aufschlag) und Tetyana Khyliuk (Zuspiel) hätten „gute Momente“ ins Spiel gebracht, lobte der Coach. Auch die engagierte und routinierte Leistung von Chef-Zuspielerin Paulina Brys – zur MVP gewählt – beurteilte Nikolic absolut positiv. Dagegen müsse man am Doppelblock noch arbeiten. Ab Montag soll das mit der nächsten Spielvorbereitung auch passieren.

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