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VfL Oythe in Herausforderer-Rolle

Zweitliga-Volleyballerinen gastieren am Sonntag in Emlichheim. Ali Hobst hat Respekt vor dem Gastgeber.

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Mutig am Netz: Jule Nuxoll (rechts) vom VfL Oythe in der Auftaktpartie gegen Bonn. Foto: Schikora

Mutig am Netz: Jule Nuxoll (rechts) vom VfL Oythe in der Auftaktpartie gegen Bonn. Foto: Schikora

Auswärtsserie, zweiter Teil: Nach einem Heimrechttausch gastiert Volleyball-Zweitligist VfL Oythe am Sonntag um 16.00 Uhr beim „ewigen“ Niedersachsen-Rivalen SCU Emlichheim. Die kleine Reise-Reihe endet für die VfL-Damen am Samstag kommender Woche beim 1. VC Stralsund, ehe am 10./11. Oktober der Doppelpack im Antonianum gegen DSHS Köln und VCO Berlin ansteht.

Für die Oyther Mannschaft von Trainer Ali Hobst steht das Anknüpfen an den jüngsten 3:2-Sieg bei RC Sorpesee ganz oben auf der Agenda; mit diesem Resultat wurde das 0:3 zum Auftakt gegen Fortuna Bonn korrigiert. Eine Trotzreaktion streben auch die Emlichheimerinnen für das 1:3 zum Auftakt am vergangenen Sonntag vor 130 Fans gegen den VC Essen an. Dies hat Ali Hobst im Hinterkopf – zusätzlich zum Wissen um die Emlichheimer Qualität. „Ich weiß, was da kommt. Sie sind gut ausgebildet und technisch stark“, sagt der VfL-Trainer über den SCU, dem er auch eine kleine Favoritenrolle zuschreibt. Dennoch sagt er: „Wir sind der Herausforderer, wir müssen uns ganz schön strecken. Aber wir wollen da einen Sieg einfahren.“

SCU-Coach trotz Niederlage positiv gestimmt

Die Grafschafterinnen verfolgen mit der Förderung junger, regionaler Spielerinnen eine ähnliche Ausrichtung wie Oythe. Sie können auch auf U-20-Talente bauen, die als Team amtierender deutscher Vizemeister in dieser Altersklasse sind. Dazu kommen aber auch zweitligaerfahrene Akteurinnen wie Lona Volkers (fehlte gegen Essen), Laura Boekstra und Lisanne Masselink. Oder die Bulgarin Kristiana Petrova und die US-Amerikanerin McKenzie Kramer, die als Speerspitzen für das junge Team bewusst dazuverpflichtet worden sind. In der letzten Saison lag Emlichheim beim vorzeitigen Abbruch wegen Corona direkt hinter dem VfL punktgleich auf Platz neun. Seit 2018/19 wird der SCU vom ehemaligen Dingdener Coach Pascall Reiß (32) trainiert, mit dem sich Ali Hobst regelmäßig austauscht. Der SCU-Übungsleiter zeigte sich nach der Niederlage gegen Essen „damit zufrieden, wie wir uns als Team präsentiert haben“. Er verwies auch darauf, dass in seiner Truppe mehrere Spielerinnen ohne vorherige Zweitliga-Erfahrung aufgelaufen seien.

Ali Hobst hat am Donnerstag noch Bühnenpodeste als Trainings-Hilfsmittel für Angriff- oder Blockübungen aus Wolfsburg abgeholt; auch methodisch soll es in Oythe also weitergehen. Mit dem Training in dieser Woche war der Coach sonst einverstanden. Alle Spielerinnen sind fit. Gute Voraussetzungen für einen Herausforderer.

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