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VfL Oythe hofft auf die guten Tage

Nach sechs Niederlagen aus sieben Spielen stehen die Volleyballerinnen unter Zugzwang. In der 2. Bundesliga Nord geht es am Samstag gegen die DSHS Köln.

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Nah dran am Ball: Oythes Kseniia Ratii (Nummer 4) gemeinsam mit Kapitänin Franka Poniewaz (Nummer 9) im DVV-Pokalspiel gegen den Dresdner SC. Foto: Schikora

Nah dran am Ball: Oythes Kseniia Ratii (Nummer 4) gemeinsam mit Kapitänin Franka Poniewaz (Nummer 9) im DVV-Pokalspiel gegen den Dresdner SC. Foto: Schikora

Eine sportliche Leere schwebt derzeit über den Volleyballerinnen des VfL Oythe: Für die ab der nächsten Saison neu eingeführte eingleisige 2. Liga Pro hat der Verein keine Lizenz beantragt, weswegen es in der kommenden Spielzeit, trotz des bestehenden Namens 2. Bundesliga Nord, drittklassig weitergehen wird. Sportlich steht das Team nach sechs Niederlagen aus sieben Spielen auf dem enttäuschenden letzten Platz. Die Zweitliga-Tauglichkeit des VfL Oythe muss vor dem Heimspiel am Samstag gegen DSHS Köln (18.00 Uhr) ernsthaft in Frage gestellt werden.

Keine leichte Zeit für den Verein, weswegen sich Trainer Zoran Nikolic schützend vor die Mannschaft stellt. „Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen“, sagt der Coach zur derzeitigen Negativserie. Eine große Baustelle, die Nikolic anmerkte, ist die hohe Fehlerquote in entscheidenden Momenten Im letzten Spiel beim SCU Emlichheim (0:3) war dies deutlich zu erkennen. „Das ist derzeit unsere schwache Seite“, so Nikolic. Die Diskrepanz zwischen der im Training gezeigten Leistung und der in den Punktspielen ist laut dem Trainer derzeit hoch. Dieses Problem will er angehen. „Das ist meine Aufgabe“, sagt Zoran Nikolic und blickt optimistisch auf die kommenden Aufgaben: „Wir hoffen, dass die guten Tage wieder kommen werden.“

Gegen DSHS Köln könnte es am Samstag vielleicht schon so weit sein. Das Gästeteam der deutschen Sporthochschule hat laut Nikolic „die letzten zwei bis drei Jahre immer oben mitgespielt“, doch derzeit merke er, „dass sie nicht so stark sind wie früher“. Zuletzt kassierten die Kölnerinnen um die ehemalige Cloppenburger Mittelblockspielerin Viola Torliene zwei 0:3-Niederlagen in Serie. „Da müssen wir unsere Chance suchen“, fordert Nikolic. Vor der heimischen Kulisse in der Antonianumhalle, die in den letzten Liga-Heimspielen bei etwa 100 Zuschauern lag, will Oythe die Krisenstimmung ablegen und zum Befreiungsschlag ausholen. „Wir möchten uns verbessern und vor unseren Zuschauern gut verkaufen“, sagt Nikolic.

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