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VfL Oythe fegt auch über Dingden hinweg

Vor 200 Zuschauern gelingt den Volleyballerinnen der siebte Ligasieg in Folge. Für Danuta Brinkmann war es kein freudiges Wiedersehen.

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Nicht zu bremsen: Die Volleyballerinnen des VfL Oythe feiern ihren 3:0-Sieg gegen BW Dingden. Foto: Schikora

Nicht zu bremsen: Die Volleyballerinnen des VfL Oythe feiern ihren 3:0-Sieg gegen BW Dingden. Foto: Schikora

Selbst Danuta Brinkmann gelang es am Ende nicht, die Volleyballerinnen des VfL Oythe zu stoppen. Die Trainerin von Blau-Weiß Dingden musste mit ansehen, wie ihr ehemaliges Team, bei dem sie jahrelang sowohl als Spielerin als auch als Trainerin aktiv war, ihre Mannschaft mit 3:0 (25:20, 25:17, 25:21) aus der Halle fegte. „Schade, das war zu wenig“, lautete am Ende das Fazit von Brinkmann.

Das Wiedersehen mit der ehemaligen Meistertrainerin war aus Oyther Sicht nur eine kleine Randnotiz des Spiels. Im Fokus stand der siebte Sieg in Folge in der 2. Bundesliga Nord – und das vor 200 Zuschauern in der Antonianumhalle in Vechta, eine Rekordzahl in dieser Saison. Über die lautstarke Unterstützung hat sich das VfL-Team sichtlich gefreut. „Die Spielerinnen hatten Spaß und haben mit Emotionen für den VfL gespielt“, sagte Trainer Zoran Nikolic, der überrascht von der Kulisse war.

Trotz der guten Stimmung war die Partie gegen den Tabellennachbarn Dingden, der vor dem Spiel nur ein Punkt hinter dem VfL Oythe stand, kein Selbstläufer. Im ersten Satz deutete alles auf ein ausgeglichenes Match hin. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und führten zwischenzeitlich mit 5:2. Dingden gelang es unter anderem mit gutem Blockspiel, den Rückstand in eine 16:12-Führung zu drehen. „Da waren wir zu unkonzentriert, zu locker“, bemängelte Nikolic das Oyther Spiel in dieser Phase.

„Wir haben super angefangen“, meinte Danuta Brinkmann, aber: „Dann verlieren wir den Faden.“ Oythe riss nach der kurzen Schwächeperiode das Ruder wieder rum. Vor allem die Zentrale um Paulina Brys und Kseniia Ratii erspielte sich viele Punkte, wodurch Oythe die Führung wieder erlang und mit 25:20 den Satz für sich entschied.

Angetrieben von diesem Comeback, ließen die VfL-Volleyballerinnen im zweiten Satz nichts anbrennen. Nach einem ausgeglichenen Start distanzierte sich Oythe mit einer Sechs-Punkte-Serie von den Gästen und führte mit 13:6. Erneut war das Zentrum das Prunkstück des VfL. „Paulina war die Beste heute“, lobte Nikolic seine erfahrenste Spielerin: „Sie hat die Bälle sehr gut verteilt. Kseniia (Ratii) und Dominika (Zoltanska) genauso“, fügte er hinzu. Die Diagonalbälle von Kapitänin Franka Poniewaz und die Schläge der Außenspielerinnen Carina Mählmeyer und Sonja Radulovic erwiesen sich ebenfalls als potente Waffe gegen überforderte Dingdenerinnen. 25:17 lautete das Ergebnis des zweiten Satzes. „Wir haben nur teilweise ins Spiel gefunden“, sagte Danuta Brinkmann, die mit je zwei Auszeiten pro Satz einen kommunikativen Spielansatz wählte.

Zu Beginn des dritten Satzes waren die aus NRW mitgereisten Gästefans verstummt. Selbstbewusste Oytherinnen spielten sich erneut schnell einen Vorsprung heraus, dem Dingden hinterher lief. Ein Diagonalball von Poniewaz besiegelte schlussendlich den 3:0-Endstand. „Das war sehr diszipliniert von uns“, sprach Nikolic ein großes Lob an die Mannschaft aus. Auch bei den Fans bedankte sich der VfL-Coach: „Hoffentlich werden die nächsten Spiele genauso stimmungsvoll“, sagte er.

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