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VfL Oythe dreht Nullrunde in Borken

Die Volleyballdamen kassieren ihre fünfte Niederlage im sechsten Zweitliga-Saisonspiel. Auch ein 18:10 reicht nicht zum Satzgewinn.

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Kurze Beratung: Jule Nuxoll, Carina Mählmeyer und Franka Poniewaz (von links). Die richtigen Schlüsse zog der VfL Oythe in Borken nur selten. Foto: Schikora

Kurze Beratung: Jule Nuxoll, Carina Mählmeyer und Franka Poniewaz (von links). Die richtigen Schlüsse zog der VfL Oythe in Borken nur selten. Foto: Schikora

Der VfL Oythe sucht in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord weiter nach Konstanz – und nach Erfolg. Das 0:3 (15:25, 20:25, 24:26) beim RC Borken war die fünfte Niederlage im sechsten Saisonspiel, so dass der Blick auf die Tabelle schon gedrückte Stimmung hervorruft. Oythe rangiert vor dem Spiel gegen den BBSC Berlin am kommenden Samstag weiter auf einem Abstiegsplatz. Für Coach Ali Hobst war es indes genauso schmerzlich zu erleben, dass sein Team in Borken nicht an die starken Phasen aus dem vorangegangenen Heimspiel gegen DSHS Köln (2:3) anknüpfen konnte.

Auch in Borken musste – wie zuvor in Oythe – ohne Publikum gespielt werden, was angesichts der sonst enthusiastischen Atmosphäre sicher kein Vorteil für Borken war. Dennoch kam der VfL Oythe nicht in die Gänge. Ali Hobst fasste seine Eindrücke so zusammen: „Es war ein Spiel der vertanen Chancen. Und es spiegelt auch den bisherigen Saisonverlauf wider.“ Damit spielte der Coach vor allem auf den schwachen ersten Satz an, der mit 15:25 verloren ging: „Da haben wir nicht stattgefunden“, bemängelte Hobst. Auch beim 0:3 in Emlichheim war Oythe mit einem 15:25 gestartet. Nur beim bisher einzigen Saisonsieg in Sorpesee verbuchte Oythe einen Auftaktsatz.

„Wir haben taktisch nicht klug gespielt. Wir sind zu fest im Kopf.“VfL-Trainer Ali Hobst

Eine Wende schien sich aber im zweiten Durchgang anzubahnen, als Oythe mit 18:10 führte. Aber über 19:16 ging es bis zum 20:25. Heißt: Eine 2:15-Rallye führte zum 0:2-Zwischenstand. Ali Hobst bemängelte die „fehlende Ballkontrolle. Wir haben auch in einigen Phasen schnell den Kopf verloren.“ So habe es an der Nahsicherung am Netz und generell am letzten Willen, sich selbst herauszuziehen, gefehlt. Man hätte angesichts der hohen Führung weiter attackieren müssen, befand Hobst.

Im dritten Satz bäumten sich die Gäste noch mal auf. Oythe führte 6:5, lag dann 9:12, 15:20 und 18:22 hinten, ehe man nach zwei abgewehrten Matchbällen bei 24:24 am Satzgewinn schnupperte. Borken blieb aber am Drücker, entschied die Partie mit dem dritten Matchball mit 26:24 für sich und machte damit einen kleinen Sprung ins Tabellenmittelfeld. Ali Hobst beschäftigte sich derweil mit einer tieferen Spielanalyse: „Wir haben taktisch nicht klug gespielt. Wir sind zu fest im Kopf.“ Man ziehe oft die falschen Schlüsse oder setze richtige Schlüsse zu langsam um. Seine Damen müssten handlungsschneller werden, lautete die Quintessenz.

Der nächste Anlauf folgt nun am Samstag daheim und wohl erneut ohne Fans gegen den BBSC Berlin. Ali Hobst: „Die Gegner werden nicht leichter.“

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