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VfL Oythe darf 150 Zuschauer reinlassen

Die Volleyball-Zweitligadamen starten am Samstag gegen Bonn – mit einem Hygienekonzept.

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Volleyball mit Fans – aber jetzt auf Abstand: Das erwartet Christine Aulenbrock (links) mit Oythe am Samstag. Foto: Schikora

Volleyball mit Fans – aber jetzt auf Abstand: Das erwartet Christine Aulenbrock (links) mit Oythe am Samstag. Foto: Schikora

Die 2. Volleyball-Bundesliga Nord der Damen eröffnet am Samstag (12. September) die neue Saison. Das Konzept des Dachverbandes Volleyball-Bundesliga (VBL) zur Durchführung der Spiele in Pandemie-Zeiten umfasst 67 Seiten, der VfL Oythe hat in Person von Obmann Matthias Schumacher mit Unterstützung von Stephan Bünger zehn Seiten mit Hygiene- und Durchführungsbestimmungen beim Landkreis Vechta vorgelegt. Das wichtigste Ergebnis: Oythe darf bis auf Weiteres 150 Zuschauer pro Spiel in die Antonianumhalle lassen. Heimpremiere für die Mannschaft von Trainer Ali Hobst ist am Samstag um 19.00 Uhr gegen Neuling Fortuna Bonn.

Für Verein, Sportler, Organisationspersonal und Zuschauer ergeben sich Verhaltensregeln, die zu beachten sind. Die maximal 150 Besucher müssen alle sitzen, je zur Hälfte oben auf der Tribüne und unten an den Stirnseiten des Spielfeldes – mit Abstand. Alle Eintrittskarten werden an der Abendkasse verkauft. Matthias Schumacher wählt aus dem Stadtrat den Begriff des Windhund-Prinzips: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Also sollten Fans ruhig früh da sein, das gilt auch für Dauerkartenbesitzer. Für den Fanclub Oyther Pflege empfiehlt sich eine Sammel-Anmeldung per E-Mail unter volleyball@vfl-oythe.de, damit nicht jeder seine Daten extra auf den in der Halle ausliegenden Zetteln für Besucher eintragen muss.

Wenn 150 Zuschauer in der Halle sind, wird zugemacht. Die Sporthalle muss mit Maske betreten werden, die am Sitzplatz abgelegt werden kann. Beim Gang zur Toilette oder zum Getränkekauf muss sie wieder angelegt werden. Besonders beim Eintritt in die Halle und am engen Treppenaufgang sollte auf Abstand geachtet werden.

Beide Mannschaften belegen wegen ihrer zahlenmäßigen Größe je zwei Kabinen, geduscht werden darf nur zu dritt. Im Spiel werden drei statt fünf oder sechs Ballmädchen dabei sein; nach jedem Satz und wenn ein Ball in die Zuschauer fliegt, muss das Spielgerät desinfiziert werden. Die Zahl der Spielbälle ist nicht begrenzt. Auf Wischer wird verzichtet. Übrigens wird Fortuna Bonn keine Fans mitbringen; 20 bis 22 Teammitglieder werden erwartet.

Matthias Schumacher dankt für gute Zusammenarbeit

„Alle sind gespannt, wie es laufen wird“, sagt Matthias Schumacher und bekennt: „Die Umsetzung des Konzeptes ist aufgrund der Gegebenheiten in der Halle schwierig.“ Der VfL-Obmann bedankt sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern des Gesundheits- und Ordnungsamtes vom Landkreis – die Zusammenarbeit sei wirklich sehr gut gewesen. Er hoffe nun, dass sich alle Beteiligten an die Regeln halten. Man habe sich zum Auftakt ein Heimspiel gewünscht, jetzt habe man eins erhalten und könne anschließend aus den Erfahrungen lernen; nach einem Heimrechttausch mit Emlichheim folgen drei Auswärtspartien in Folge; der nächste Heimauftritt im Antonianum ist erst am 10./11. Oktober als Doppelpack vorgesehen.

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