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VfL Löningen deklassiert TSV Quakenbrück

Die Basketballer feierten in der 2. Regionalliga Nord einen 88:61-Derbysieg. Mitte des letzten Viertels führten sie sogar einmal mit 40 Punkten Vorsprung. Trainer Guido Thöle war stolz auf sein Team.

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Dynamisch: Der Löninger Justus Krause (am Ball) überzeugte in der Rolle des Spielmachers. Foto: Bettenstaedt

Dynamisch: Der Löninger Justus Krause (am Ball) überzeugte in der Rolle des Spielmachers. Foto: Bettenstaedt

Was für ein Abend! Im zweiten Saisonspiel der 2. Regionalliga Nord (Staffel West) präsentierten sich die Basketballer des VfL Löningen vor eigenem Publikum in einer hervorragenden Verfassung. In der Sporthalle an der Ringstraße deklassierte das Team von Coach Guido Thöle den TSV Quakenbrück und gewann völlig verdient mit 88:61 (46:30). Mitte des letzten Viertels hatten die Löninger sogar einmal mit 40 Punkten (84:44) Vorsprung geführt. „Das war eine tolle Leistung der Jungs. Wir haben von Anfang an gezeigt, dass das unser Haus ist und wir unbedingt zwei Punkte holen wollen“, sagte Thöle.

Der VfL startete – angeführt vom enorm treffsicheren Torben Brogmus – stark und erspielte sich eine 15:3-Führung, die Gästetrainer Hanke Maerten zu einer ersten Auszeit veranlasste. Das sollte sich für den TSV aber nicht auszahlen. Löningen war wesentlich präsenter, eroberte zahlreiche Bälle und sicherte sich vorne wie hinten immer wieder Rebounds. Folgerichtig lagen die Gastgeber nach dem ersten Abschnitt mit 28:11 vorne.

Beim TSV spielt der Löninger Aric Wessner

Das zweite Viertel konnten die Quakenbrücker, bei denen der gebürtige Löninger Aric Wessner auf sieben Punkte kam, die Partie ausgeglichen gestalten. Dennoch betrug der VfL-Vorsprung zur Halbzeitpause 16 Zähler (46:30).

Es folgte der entscheidende dritte Durchgang. Der zuletzt verletzte Löninger Spielmacher Justus Krause trieb seine Mannschaft immer wieder an – der VfL war nun nicht mehr zu halten. Die Gastgeber gewannen das Viertel mit 29:9 und führten vor den letzten zehn Minuten 75:39.

Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete das Thöle-Team einige Gänge zurück, sodass der TSV das Ergebnis aus seiner Sicht etwas freundlicher gestalten konnte. An der Partystimmung der VfL-Basketballer und seiner Fans änderte das aber nichts.


Löningen: Torben Brogmus (25 Punkte/5 Dreier), Justus Krause (14), Nils Drees (13), Janik Schulze (10/2), Mattes Thöle (10), Jonas Breher (9/1), Hannes Kalvelage (4), Aaron Cassellius (2), Moritz Voormoor (1), Steffen Gerdes, Joop Hömmen, Leo Vormoor.

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